Rezension: Wahrscheinlich Liebe von Meg Rosoff

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Inhalt:

Jonathan Trefoil ist Werbetexter einer angesagten New Yorker Agentur, bewohnt ein schönes Apartment in zentraler Lage und hat eine hübsche Freundin. Das perfekte Leben. Doch Jonathan ist unglücklich: Seinen Job empfindet er als verlogen, für seine Wohnung hat er keinen Mietvertrag, und seine Freundin möchte eigentlich mit jemand zusammen sein, der noch eine Spur reicher, organisierter und witziger ist als er. Nur bei Dante und Sissy findet Jonathan Verständnis – weiß allerdings nie, ob die beiden Hunde, die vorübergehend bei ihm wohnen, sich nicht nur über ihn lustig machen. Armer Jonathan: Er fühlt sich immer so ein bisschen wie im falschen Film. Doch Rettung naht. Und zwar in Gestalt einer ebenso netten wie patenten Tierärztin …

Bewertung:

Auf dieses Buch wurde ich durch das Stichwort „Tierarzt“ aufmerksam. Seit ich in meiner Jugend für „Den Doktor und das liebe Vieh“ geschwärmt habe, geht das Thema bei mir immer.

Gleich zu Beginn lernen wir Jonathan und die Hunde Dante und Sissy kennen. Dann erfahren wir wie es Jonathan nach New York verschlagen hat, wie er davor seine Freundin Julie kennen lernte und wie er wie die „Jungfrau zum Kinde“ an die beiden Hunde kam.
Aber da er irgendwie den Eindruck hat, dass die Hunde nicht wirklich zufrieden sind, taucht schon bald die erwähnte Tierärztin Dr. Clare auf.
Jonathan philosophiert viel über das Wohlbefinden und die Gemütslage der Hunde und wir erleben nebenbei wie der Arbeitstag von ihm so aussieht.
Dann stößt seine Langstreckenbeziehung Julie zu ihm. Und es deutet sich direkt eine schwierige Situation zu den Hunden an. Und auch mit seinem besten Freund Max kommt sie nicht klar. Trotzdem entwickelt sich ein einigermaßen harmonisches Zusammenleben.
Dann bringt Julie eines Tages unverhofft und ungeschickt das Thema Hochzeit zur Sprache. Trotz seiner Unsicherheiten stürzt sich Jonathan kühn in dieses Abenteuer.
Dann folgen einige dramatische Ereignisse, die aber durchaus witzige Folgeerscheinungen haben. Noch vor Jonathan ahnt der Leser, dass sich gegen Ende endlich die glückliche Entwicklung anbahnt.
Das Ende der Geschichte ist eigentlich erst ein Anfang. Ich habe das Buch zufrieden und mit einem Schmunzeln geschlossen.

Eigentlich bin ich nicht so ein Fan davon wenn aktuelle Beziehungen erst scheitern müssen, damit sich etwas Neues entwickeln kann, aber hier hat die Autorin das wirklich gut aufgebaut. Allerdings dreht sich der Roman hauptsächlich um Jonathans Entwicklung und erst ziemlich am Schluss kommt die angesprochene Tierärztin und eine neue Liebe ins Bild. Die Geschichte liest sich flüssig und es gibt manche witzige Stelle.
Ein Buch für Hundefreunde, denn wie auch auf dem Cover prominent dargestellt, sind Dante und Sissy großer Bestandteil des Buches.

8 von 10 Punkten

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