SiFi Rezension: Star Trek – Deep Space Nine: Misstrauen von Una McCormack

Hier meine Bewertung zum Sience Fiction „Star Trek – Deep Space Nine: Misstrauen“ von Una McCormack, erschienen im Cross Cult Verlag.

Auf der neuen DS9 hat Ro Laren alle Hände voll zu tun mit dem neuen Volk der Himmelsweite, das mit seinen zahlreichen Kindern fröhlich die Station überschwemmt. Derweil wird das neue Schiff Athene Donald mit Katherine Pulaski an Bord auf Entdeckungsreise gehen und Odo versucht einer cardassianischen Freundin bei der Befreiung ihres Sohnes aus zehnjähriger Gefangenschaft bei den Romulaner zu helfen.
Mit Kitty Pulaski, Beverly Chrusher und Ro Laren dominieren drei spezielle, interessante Frauenfiguren mit ihren Ecken und Kanten das Buch „Star Trek – Deep Space Nine: Misstrauen“ von Una McCormack. Zwei spannende neue Charaktere gibt es in dem Agenten Peteh Alden und der Tzenkethi Cory. Er möchte ihr die neue große Freiheit mit ihren vielen Möglichkeiten präsentieren, aber sie hat nur Heimweh.

Aber dann ist plötzlich Corly verschwunden und die Athene Donald wird von dem Schiff eines Fremden unbekannten Volkes gestoppt.

In diesem Teil der DS9 Reihe gibt es keine großen Schlachten, Anschläge, hohe Politik oder Intrigen. Es handelt sich mehr um ein Star Trek „Wohlfühlbuch“. Mit Odo, Crusher und Garak tauchen altbekannte, liebgewonnene Figuren auf.

Wie bei einem neuen Entdeckungsschiff wie der Athene Donald nicht anders zu erwarten dreht sich vieles um den Erstkontakt und den Umgang mit der ersten Direktive. Zum Ende des Buches kommt es zu einer überraschenden Auflösung der Ereignisse.
Kitty Pulaski wächst einem trotz oder vielleicht auch wegen ihrer Ecken und Kanten ans Herz und in gewissem Rahmen kann man sich sogar mit ihr identifizieren.

Jedes Kapitel wird von einem Vorspann aus Picards persönlichem Logbuch begonnen.

Abzüge gibt es bei der Bewertung, weil einige Figuren verwirrend ähnliche Namen wie Aoi, Ailoi, Oioli und Ioile haben. Das kann doch öfters zu Verwechslungen führen. Insgesamt hätte das Buch wohl ein wenig spannender gestaltet sein können.

Das Ende bereitet einen schönen Übergang zum nächsten erscheinenden Buch „Star Trek TNG 12: Jagd“ von John Jackson Miller vor.

4,5 von 5 Punkten

Inhalt:

Auf Deep Space 9 wird Captain Ro Laren in die Angelegenheiten des Volks der Himmelsweite verstrickt, das auf der Station um Asyl bittet. Zusammen mit dem neuen leitenden medizinischen Offizier Doktor Beverly Crusher bietet sie diesen Leuten ihre Unterstützung an. Doch als ohne Genehmigung auf Doktor Crushers vertrauliche Daten zugegriffen wird, fällt der Verdacht auf die Asylsuchenden.
Während die Spannungen zunehmen, startet das Wissenschaftsschiff Athene Donald zu seiner Mission. Das Projekt ist eine Idee Doktor Pulaskis, die hofft, dass die Wissenschaft siegt, wo Diplomatie versagt hat: Es soll den Großmächten dabei helfen, ihre Feindseligkeiten beizulegen und zusammenzuarbeiten. Aber als die Reise der Athene Donald von dem schlagkräftigen Schiff einer bislang unbekannten Spezies gestoppt wird, stellt sich die Frage: Wird dieser Erstkontakt ihre Besatzung zusammenschweißen oder entzweien?

Ein direkter Nachfolger des New York Times-Bestseller-Handlungsbogens STAR TREK – THE FALL.

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2 Antworten zu SiFi Rezension: Star Trek – Deep Space Nine: Misstrauen von Una McCormack

  1. Daniela Walch schreibt:

    Hallo Betty,

    eine schöne Rezension. Dieses Buch hab ich gelesen, bevor ich mit der Buchbloggerei angefangen habe. Mir hat es gut gefallen. Mit Pulaski bin ich in den Filmen (wie die meisten) nie so richtig warm geworden; im Buch konnte ich sie schon besser nachvollziehen.

    Mir haben die überraschenden Wendungen gefallen; ich fand das Buch sehr spannend. Ich mag es generell, neue Kulturen in Star Trek kennenzulernen. Das Buch hatte eigentlich von allem etwas; war auch fast schon etwas Krimi dabei.

    Das mit den ähnlich klingenden Namen fand ich charmant aber schwer auszusprechen und noch schwerer zu merken.

    Cory fand ich sehr sympathisch. Sie war so eine Art „Antiheldin“. Es war schön, ihre Entwicklung mit anzusehen.

    Liebe Grüße
    Daniela

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    • bettysweltblog schreibt:

      Ja, Cory war wirklich sympathisch. Mit Pulaski konnte ich besonders viel anfangen, weil ich selber sicher auch einige Ecken und Kanten habe… Diese besondere Beziehung zwischen ihr und Crusher fand ich auch gut.

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