Rezension: The Other Girl von Erica Spindler

Es folgt meine Rezension zum Buch „The Other Girl“ von Erica Spindler, das im August beim Verlag St. Martin’s Press erschienen ist. Gebundene Ausgabe: 256 Seiten.

Das Buch beginnt im Jahr 2002 in Jasper Louisiana. Randi Rader steigt zu Billy Boman ins Auto, er soll sie angeblich statt ihrer Brüder abholen. Nach einem Stück Fahrt und einigem Gerangel, kann sie gerade so einer Vergewaltigung durch Billy entgehen. Auf der Flucht bringt sie seine Drogen an sich.

Dann springt das Buch in die Gegenwart zum Ort Harmony in Louisiana. Miranda ist nun Harmony PD Detective und wird zu einem neuen Tatort gerufen, der sie zunächst an ihre eigenen jungen, wilden Jahr denken lässt. Opfer ist der zur Ortsprominenz gehörende Englischprofessor Richard Stark, Sohn des Uni-Präsidenten. Mirandas Chief, Buddy Cadwell ist schon vor Ort. Stark wurde brutal und grausam ermordet, die eingefleischten Ermittler sind schockiert. Später treffen dann noch ihr Partner Jake Billings und die Spurensicherung ein. In seinen Unterlagen findet Miranda einen ausgeschnittenen Zeitungsartikel über ihre damaligen Probleme mit der Justiz.

Damit springt das Buch wieder in das Jahr 2002. Randi fuhr damals per Anhalter mit einem jungen Paar weiter und erwachte dann plötzlich gefesselt im Wald. Sie ist nicht allein, die andere junge Frau wurde vom Fahrer vergewaltigt, sie versuchen sich zu befreien. Doch Miaranda kann nur alleine entkommen, verspricht aber umgehend Hilfe zu holen. Gespannt grübelt man, wie die Ereignisse zusammen hängen können.

Und plötzlich ist sie selbst eine Tatverdächtige. Miranda und Jake sind sehr sympathische und fähige Ermittler, sie haben eine besondere Chemie miteinander. Der Schlüssel scheint das zurückgelassene Mädchen von damals zu sein. So wird auch der Titel des Buches klar. Die Geschichte von „The Other Girl“ wird von Erica Spindler rasant erzählt, man möchte sie gerne in einem Rutsch lesen. Miranda zur Seite steht ihre sehr sympathische Freundin Summer, die selber an einem harten Schicksal zu tragen hat.

Miranda ruiniert mit ihren hartnäckigen, unerbittlichen und teilweise unzulässigen Ermittlungen ihre Karriere und ihr Leben. Sie hat sich im Netz der Beweise und möglichen Motive verheddert, die Schlinge zieht sich immer weiter zu. Gibt es noch einen Ausweg? Das Buch betrachtet die häufige Wirkung, die Prominenz oder Reichtum auf die Polizeiarbeit oder die Justiz haben und die Ohnmacht der Opfer.

Dann kommt es unerwartet zur heftigen finalen Konfrontation. Die Hintergründe werden gründlich aufgeklärt, der Täter ist nicht ganz überraschend. Im Epilog erhält man dann einen versöhnlichen Ausblick auf die Zukunft.

Fazit: Sehr fesselndes Buch. Wobei das Ende nicht ganz überraschend ist.

4 von 5 Punkten

Inhalt:

A horrific crime with one witness: a fifteen year old girl from the wrong side of the tracks, one known for lying and her own brushes with the law. Is it any surprise no one believed her?

Officer Miranda Rader has worked hard to earn the respect of her co-workers and the community, and is known for her honesty and integrity. But that wasn’t always so. She grew up on the wrong side of the tracks in a small town that didn’t believe she could change, and she’s spent fifteen years trying to forget about her past.

When Miranda and her partner are called to investigate the murder of one of the town’s most beloved college professors, they’re unprepared for the brutality of the scene. Just when Miranda thinks she’s seen the worst of it, she finds a piece of evidence that chills her to the core: a faded newspaper clipping about a terrible night fifteen years ago. The night she’d buried, along with the girl she’d been back then, and until now that grave had stayed sealed.

Then another man turns up dead, this one a retired cop. Not just any cop: the one who took her statement that night. Two murders, two very different men, two…

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4 Antworten zu Rezension: The Other Girl von Erica Spindler

  1. Janna | KeJas-BlogBuch schreibt:

    Na da hast du mich mal gekonnt neugierig gemacht! Ich mag ja Zeitsprünge in Büchern – unschön wenn die Aufklärung absehbar ist, aber manchmal kann der Epilog ja noch was retten 😉

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  2. Zeilen Zauber schreibt:

    Huhu,
    hmmmm, klingt auf jeden Fall nach WuLi 🙂
    LieGrü
    Elena
    #litnetzwerk

    Gefällt mir

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