Rezension: Der kleine Laden in Sugarcreek von Cathy Liggett

Außerordentlich gut gefallen hat mir der christliche Roman „Der kleine Laden in Sugarcreek“ von Cathy Liggett, der am 31. Januar 2018 mit 336 Seiten bei Francke Buch erschienen ist. Originaltitel: The Sisters of Sugarcreek

Ein Großbrand im Ort Sugarcreek hat die junge Amish Lydia Gruber völlig unerwartet als Witwe zurückgelassen. Ihr Mann ist bei der Brandbekämpfung an der Faith Community Church zu Tode gekommen. Unvorbereitet und überfordert muss sie sich neben ihrer Trauer nun auch mit der Außenwelt auseinandersetzen.
Durch das gleiche Unglück hat Jessica Holtz ihre Großtante Rose verloren, die wie eine Mutter für sie war, vor allem in der Zeit als sie Single-Mutter wurde und dringend Unterstützung brauchte. Obwohl sie selber nichts vom Stricken oder Quilten versteht, will sie das Erbe, einen Handarbeitsladen unbedingt weiterführen und lernt dabei die Immobilienmaklerin Liz Cannon, die engste Freundin ihrer Tante, kennen und schätzen.

Die Sitte heimlich wohltätige Geschenken abzulegen, die Rose mit ihr ins Leben gerufen hat, führt die drei Frauen, die zunächst ihren unterschiedlichen Schicksalen allein gegenüber stehen, immer mehr zusammen. Lydias neuer freundlicher Nachbar Jonas möchte sie gerne unterstützen, jedoch weiß er noch gar nicht, dass sie ihren Mann Henry verloren hat. Sein Onkel Daniel beginnt mit Renovierungsarbeiten bei Liz und Jessicas Leben steht plötzlich Kopf, als ihre alte Jungendliebe Derek in den Ort zurückkehrt.

Nach einigen Irrungen und Wirrungen findet das Buch „Der kleine Laden in Sugarcreek“ von Cathy Liggett ein gefühlvolles Ende. Auch ein reiferes Paar findet noch sein Glück, was mir sehr gefallen hat.

Lydia Gruber ist meine erste Amish Figur, über die ich lese. Das gibt sehr interessante Einblicke. Schön, dass auch eine andere Religion und die Interaktionen mit den sogenannten English dargestellt werden. Die Geschichte ist ein absoluter Wohlfühlroman. Alle drei Protagonistinnen sind spontan sympathisch und auch ihr Umfeld wächst einem schnell ans Herz.

Die Idee zu der Tradition der Secret Stitches Society, die unerkannt gute Gaben überbringt, ist herzerwärmend und aufbauend. Es ist eine Erzählung über Trauer, Herzensleid, aber auch Freundschaft, Neuanfänge, Liebe und Erfolg. Gespannt folgt man der Entwicklung der Charaktere, die reifen und zueinander finden.

Vielleicht besteht die Hoffnung, dass es sich um den Anfang einer Serie um das heimelige Städtchen Sugarcreek handeln könnte.

5 von 5 Punkten

Fazit: Wer möchte nicht gerne mit den Damen vom kleinen Laden in Sugarcreek befreudet sein?!

Vielen Dank an Francke Buch für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Tante erbt Jessica Holtz deren kleinen Handarbeitsladen in Sugarcreek. Nur blöd, dass Jessica überhaupt keine Ahnung vom Nähen hat.
Trotzdem zieht sie mit ihrem sechsjährigen Sohn Cole in die kleine Wohnung über dem Geschäft – fest entschlossen, das Erbe ihrer Tante fortzuführen. Sie ahnt nicht, dass es noch ein weiteres Erbe fortzuführen gilt. Eines, das nicht nur ihr Leben, sondern auch das der Immobilienmaklerin Liz und das der jungen Amischwitwe Lydia für immer verändern wird …

Quelle von Cover und Covertext: Francke Buch

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Thriller Rezension: A. J. Finn – The Woman in the Window

Hier meine Rezension zum Thriller „The Woman in the Window“ von A. J. Finn, der im März 2018 beim  Blanvalet Verlag erschienen ist. Taschenbuch: 544 Seiten

Die einsame Hauptbeschäftigung der 38-jährigen Anna Fox besteht in der akribischen Beobachtung ihrer Nachbarschaft, die sie sogar fotografiert. Es bleibt zunächst lange rätselhaft, warum sie getrennt von Mann Ed und Tochter Olivia lebt und worin ihr Trauma besteht. Sie spricht reichlich dem Alkohol zu, auch schon Vormittags, das erinnert spontan an den Thriller „Girl on the Train“. Sie lebt nur durch und mit dem Leben der anderen, stalkt sie auch online immer auf der Suche nach Infos. Aufgrund ihres Traumas und der daraus folgenden psychischen Beeinträchtigungen, muss sie eine ganze Reihe Medikamente nehmen, was sie nicht regelmäßig, wie verordnet tut.

Ihre einzigen Kontakte in die Außenwelt sind ihre Untermieter, ihr Psychiater und ihre Physiotherapeutin, die einmal wöchentlich kommt. Viele Kontakte hat sie auch über das Internet. Sie ist selbst Psychologin, leidet aber nun unter Agoraphobie, einer Angststörung, die sie ans Haus fesselt. Seit einem Ereignis vor 10 Monaten versteckt sie sich vor der Welt draußen, da sie Angst vor dem Exponiertsein im Freien hat. Sie ist in einem Forum für Agoraphobie aktiv, gibt online Ratschläge und hat selber schon ein Überlebenshandbuch für Betroffene geschrieben. Selber hat sie bislang nur wenige Ausflüge in den Garten geschafft, versteckt unter einem Regenschirm. Mit der neuen Nachbarin Jane Russell, die sie eines Tages kennenlernt entdeckt sie spontan Gemeinsamkeiten. Wenig später muss sie bei den Nachbarn jedoch entsetzliches und unerklärliches erleben und entdecken. Sie kann und will es nicht auf sich beruhen lassen und beginnt selber ganz auf sich allein gestellt mit Ermittlungen.

Zum letzten Viertel nimmt die Geschichte eine heftige völlig unerwartete Wendung. Nun scheint alles möglich zu sein, die Zusammenhänge und Ereignisse verschwimmen, geraten ins Rutschen. Ab diesem Punkt möchte man den Rest des Thrillers „The Woman in the Window“ von A. J. Finn am liebsten in einem Rutsch lesen. Die Geschichte ist dramatisch und erschütternd, dreht den Leser an diesen Punkt emotional durch den Fleischwolf.

Am Schluss steht ein spannender, gruseliger Showdown in sturmdurchtoster Nacht, dem man atemlos folgt. Trotz einem äußerst bösen, grausamen und perfiden Täter kommt es  zu einem hoffnungsvollen Ende.

Sehr intensiv, erschreckend und berührend beschreibt die Autorin, was jedem von uns an psychischen Erkrankungen geschehen kann. Um auf den anfänglichen sich aufdrängenden Vergleich zurückzukommen, Anna Fox ist eine deutlich sympathischere Protagonistin, als Rachel in „Girl on the Train“. Für Kino- und Thrillerfans enthält das Buch viele Bezüge zu alten schwarzweiß Thrillern, mit deren Binge Watching Anna Stunden über Stunden ihrer langen Tage füllt. Neben dem Alkohol- und Tablettenkonsum lässt auch dies zusätzlich Annas Realität immer wieder auf sehr bedrückende Weise verschwimmen.

Fazit: Fesselnd, beklemmend, emotional.

5 von 5 Punkten

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert …

Quelle von Cover und Covertext: Blanvalet Verlag

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Neuzugang Psychothriller: Emily Elgar – Schweige nun still

Vorgestern ist bei mir die Neuerscheinung „Schweige nun still“ von Emily Elgar eingetroffen. Aufgefallen ist mir das Buch, als das Orignal „If you knew her“ auf der Webseite AllAboutRomance mit DIK A- Subtle eine sehr gute Bewertung erhalten hat.

Es hat mich dann sehr gefreut, als die Recherche ergab, dass dieser neue Psychothriller als Taschenbuch mit 448 Seiten jetzt im Februar schon in Übersetzung im Goldmann Verlag erscheint. Außerdem hat mich in der Rezension und der Inhaltsgabe schon das Stichwort Locked-in-Syndrom angesprochen.

Die Geschichte soll temporeich und ansprechend sein und der Bösewicht konnte die Rezensentin Shannon Dyer überraschen. Alle drei Protagonisten Alice, Frank, and Cassie waren ihr zur Abwechslung mal wohltuend sympathisch und sie fand sie nachvollziehbar dargestellt. Einfache Menschen, die nicht nur gut oder nur böse sind. Ich freue mich schon sehr auf die Lektüre von „Schweige nun still“ von Emily Elgar! Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Im Bett neben Cassie liegt Frank, der am Locked-in-Syndrom leidet: Er nimmt alles wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Menschen um ihn herum verhalten sich so, als wäre Frank gar nicht da. Und so ist er es, der als einziger die Puzzleteile von Cassies Vergangenheit zusammensetzt und erkennt, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt. Denn jemand aus ihrer nächsten Nähe würde alles tun, damit das Schweigen gewahrt bleibt, niemals ans Licht kommt, was wirklich geschehen ist …

Quelle von Cover und Covertext: Goldmann Verlag

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Rezension: Sandra Brown – Tödliche Sehnsucht

Hier meine Rezension zu „Tödliche Sehnsucht“ von Sandra Brown, am 9. Januar 2018
als Gebundene Ausgabe mit 512 Seiten beim Blanvalet Verlag erschienen. Originaltitel: Friction.

Texas Ranger Crawford Hunt hat im Sorgerechtsstreit um seine 5-jährige Tochter Georgia den entscheidenden Gerichtstermin. Nach dem Unfalltod seiner Frau Beth vor vier Jahren haben zunächst seine Schwiegereltern die kleine Tochter aufgenommen. Nach durchgestandener Therapie und bewältigten Alkoholproblemen möchte Hunt aber nun das Sorgerecht für Georgia zurück.

Richterin in diesem Fall ist Holly Spencer, die im Wahlkampf für das Richteramt am District Court steht. Ihr Konkurrent ist der unsympathische Sanders. Mitten in der Verhandlung stürmt plötzlich ein Maskierter wild schießend in den Saal und töten den Gerichtsdiener mit einem Schuss in die Brust. Als er aber bei Hunt, der sich schützend auf die Richterin geworfen hat, auf Gegenwehr trifft, flüchtet er. Hunt nimmt spontan und relativ unbedacht die Verfolgung auf. Der Täter stirbt im Kugelhagel des angerückten Einsatzteams.

Sergeant Neal Lester übernimmt die Ermittlungen und verhört alle Beteiligten, auch Hunt und Holly. Als Hunt nach den Ereignissen seine kleine Tochter sehen möchte, kommt es zu einer Konfrontation mit seinem Schwiegervater. Es stellt sich dann heraus, dass dieser ihn noch nie ausstehen konnte und ihn für den Tod seiner Tochter verantwortlich macht. Er denkt, dass Hunt nun nach seinem verantwortungslosen Husarenstück den Sorgerechtsfall verlieren wird.

Das Motiv für den Amoklauf bleibt zunächst unklar. Auch wenn Hunt nicht zur Polizei gehört, soll er auf Wunsch des Chiefs mit Neal zusammen ermitteln. Doch dann stellt sich heraus, dass der auf dem Dach Erschossene gar nicht der Täter war. Das bringt eine ganze Welle von Verdächtigungen, Anschuldigungen und Verwicklungen ins Rollen. Am Ende kommt es zu einem spannenden Showdown und einem versöhnlichen, hoffnungsvollen Ende.

Texas Ranger Crawford Hunt ist eine sehr sympathische Hauptfigur mit nachvollziebahren Ecken und Kanten. Leider fehlt es dem Buch „Tödliche Sehnsucht“ von Sandra Brown an Spannung, 100 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Das hat streckenweise zum Querlesen verführt. Der Bösewicht lässt sich schon einige Zeit vor dem Ende erraten. Echte Überraschungen oder unvorhergesehene Wendungen gibt es kaum. Ich bin großer Fan von Sandra Brown aber dieser Romantic Suspense von ihr konnte mich nicht ganz überzeugen.

Fazit: Typischer Sandra Brown, etwas langatmig und detailverliebt.

4 von 5 Punkten

Vielen Dank an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Crawford Hunt will seine Tochter zurück. Nach dem Tod seiner Frau befindet sich der Texas Ranger in einer Abwärtsspirale, ist zu Büroarbeit degradiert worden und musste seine fünfjährige Tochter wegen eines Gerichtsbeschlusses weggeben. Jetzt hat er sein Leben wieder im Griff, doch das Schicksal seiner kleinen Familie liegt in den Händen von Richterin Holly Spencer. Die erkennt zwar, dass er sein Kind über alles liebt, ist aber unsicher, ob er die Verantwortung wirklich übernehmen kann. Hollys Meinung ändert sich jedoch schlagartig, als während der Anhörung ein bewaffneter Mann auftaucht und Crawford sie gerade noch vor einer Kugel retten kann. Doch der Täter wird nicht gefasst und bleibt eine Bedrohung. Crawford will Holly beschützen – aber die verbotene Anziehungskraft zwischen den beiden macht ihm das nicht leicht …

Quelle von Cover und Covertext: Blanvalet

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Rezension: Kraftsuppen & Eintöpfe von Ulli Zika

Nachdem mir schon das Backbuch „Anders backen zu Weihnachten: Gesunde Alternativen zu Weißmehl und Haushaltszucke​r“ von Ulli Zika aus dem Kneipp Verlag gefallen hat, habe ich mich auch für das Buch „Kraftsuppen & Eintöpfe: Heiße Rezepte für kalte Tage“ interessiert. Ulli Zika ist Ernährungsberaterin nach TCM und kocht seit ihrem zehnten Lebensjahr mit Leidenschaft. Das Buch mit 144 Seiten ist im Kneipp Verlag in der Verlagsgruppe Styria erschienen.

Das Buch startet mit einem kurzen Blick auf die Historie von Suppen und Eintöpfen, ihren Einsatz bei Krankheiten, den Gebrauch in der Küchensprache und die Stellung in der Traditionellen chinesischen Medizin TCM. Weiter geht es mit der Bedeutung als Schlankmacher, Flüssigkeitsquelle, Burnout-Pophylaxe und Anti-Aging-Kur. Es gibt Tipps zum Haltbarmachen und zu Zutaten wie Fleisch, Fisch und Getreide. Auch Hülsenfrüchte, Pilze und Gemüse werden beleuchtet, gefolgt von Kräutern und Gewürzen.

Dann folgen die eigentlichen Rezepte in den Kapiteln Kraftsuppen mit Fleisch, Eintöpfe mit Fleisch, Kraftsuppen mit Geflügel, Eintöpfe mit Geflügel, Kraftsuppen mit Fisch und Meeresfrüchten, Eintöpfe mit Fisch und Meeresfrüchten, Vegetarische und vegane Kraftsuppen, Vegetarische und vegane Eintöpfe, Kraftsuppen aus aller Welt, Eintöpfe aus aller Welt und zum Schluss Süße Breie und Kompotte.

Die 100 vielfältige Rezepte werden von appetitlichen, freundlichen Fotos begleitet. Die Schritt für Schritt Zubereitungsanleitungen sind verständlich und nachvollziehbar. Die Rezepte sind vielfältig, schmackhaft und gut umsetzbar. Immer wieder gibt es Zusatzinfos und wertvolle Tipps. Ein Register hätte das Suchen von speziellen Einträgen vereinfacht. Toll, dass ich nun so ein Buch entdeckt habe, das quasi schon ein Basis- bzw. Nachschlagewerk zum Thema Suppen und Entöpfe ist.

Auf meiner Liste an gelungenen Ideen stehen Scharfe Gulaschsuppe mit geräuchertem Paprika, Scharfer Bohneneintopf mit Speck, Melanzani und Ajvar, Orientalischer Zuccini-Lamm-Eintopf, Herbstlicher Reheintopf mit Maroni, Erdnuss -Hühner-Curry mit Kokos und Süßkartoffeln, Putengulasch mit Kürbis, Sauerkrautsuppe mit Karpfen, Jamaikanisches Lammcurry mit Rum und Apfel-Haferflocken-Suppe mit Zimt und Nelken.

Wir werden den restlichen Winter noch einiges zu probieren haben und manches davon wird sicher ins Repertoire übernommen.

4,5 von 5 Punkten

Fazit: Hält Leib und Seele zusammen

Vielen Dank an den Kneipp Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Kraft- und Wärmespender, Gesundmacher &, Co: In ihrem neuesten Kochbuch stellt Bestsellerautorin Ulli Zika wohlschmeckende Kraftsuppen und Eintöpfe vor. Dabei setzt die erfahrene Ernährungsberaterin auf traditionelle und bewährte Rezepte und liefert auch nährstoffreiche Eigenkreationen. Die Palette reicht von Fleisch, Fisch und Geflügel über vegetarische und vegane Gerichte mit „grünem Eiweiß“ bis zur süßen Küche mit Frühstücksbreien, süßen Eintöpfen und Kompotten. Gespickt mit Tipps und Infos zu Speisen und Zutaten ist das Kochbuch ein echter Wohlfühl-Ratgeber.
Aus dem Inhalt: Tipps und Infos über Nahrungsmittel, Warum Suppen und Eintöpfe stark machen, Rezepte mit Fleisch und Fisch, Rezepte für Vegetarier und Veganer und Rezepte für Süßes u. v. m.

Quelle von Cover und Covertext: Kneipp Verlag

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Rezension: Rachel Hauck – Ein Schreibtisch voller Träume

Die 29-jährige Tenley Roths erhält für ihren Debütroman den Gordon-Phillips-Roths-Preis. Aber Freude kann sie darüber nicht empfinden, da sie zur Familie der Stifter gehört. Sie ist Gordons Urenkelin und auch ihr Vater Conrad war ein Bestseller-Autor. Außerdem quält sie seit ihrem ersten Buch eine massive Schreibblockade. Ihr fällt einfach nichts Neues ein. Sie fühlt sich leer und das Schreiben ist zur lästigen Pflicht geworden. Das erste Buch, mit dem sie die Trauer über den zu frühen Tod ihres Vater bewältigt hat, ist dagegen einfach aus ihr heraus gebrochen.

Auf dem Weg zur Preisverleihung übertölpelt ihr reicher Freund Holt Armstrong sie mit einem Heiratsantrag und steckt ihr auch gleich einen Diamantring an. Beim Aussteigen fällt das sofort der Klatschpresse auf. Ihre Mutter Blanche Albright konnte oder wollte nicht kommen, obwohl es Tenley sehr wichtig gewesen wäre. Doch dann eröffnet sie ihr kurze Zeit später völlig unerwartet, dass sie Krebs hat und trotz der belasteten Beziehung, ihre Tochter als Stütze für die Chemo benötigt, sonst hat sie keinen Menschen.

Tenley schwankt zunächst, gibt aber dann doch ihrem Pflichtgefühl nach und reist nach Florida, wogegen es ihren Verlobten für einige Monate nach Paris verschlägt. Aber auch in Florida will die Inspiration nicht kommen, trotz des Abgabetermins in schon drei Monaten. Doch dann begegnet sie zufälligerweise dem Schreiner Jonas Sullivan.

Die Kapitel über Birdie Shehorn beginnen am 30. Dezember 1902. Die 22-Jährige hat gerade ihre vierjährige Ausbildung auf dem Wellesley College abgeschlossen. Ihr Vater fand damals, dass Bildung Vorrang vor einer Heirat hat. Aber nun will ihre Mutter sie doch schlussendlich möglichst schnell verheiratet sehen. Sie will mit einer geglückten arrangierten Vermählung die Spitze der noblen amerikanischen Gesellschaft erreichen. Aber Birdie kann immer nur daran denken, ob Barclay Publishing wohl ihr Manuskript verlegen wird und sie eine Zukunft als Schriftstellerin haben wird.

Auf einem Neujahrsball trifft sie Elijah, Earl von Montague wieder. Vor 4 Jahren haben sie sich viel bedeutet, aber haben sich dann aus den Augen verloren. Auch er ist spontan von ihr wieder sehr angetan, doch er soll die Erbin Rose Gottlieb heiraten um den verschuldeten englischen Familiensitz zu retten und Roses Familie die Adelswürde zu bringen. Und auch für Birdie hat ihre Mutter eine andere Partie vorgesehen, sie soll Elijahs Freund Alfonse Van Cliff heiraten, der aus einer sehr gut betuchten und einflussreichen Familie stammt.

Auch wenn die Situation der beiden Protagonistinnen in „Ein Schreibtisch voller Träume“ von Rachel Hauck über lange Strecken des Buches verzweifelt und aussichtlos scheint, kommt es zu einem versöhnlichen Ende.

Die Erzählung besteht aus den wechselnden Kapiteln von zunächst Tenley und Birdie und später auch von Jonas und Elijah. Die zahlreich vorkommenden religiösen Anteile kamen mir etwas unmotiviert eingesprengt vor. Schön umgesetzt fand ich das Buch-in-Buch Thema. Man kann das Wohl und Wehe, das Schaffen und Leiden der beiden Autorinnen sehr gut nachvollziehen. Die Verbindung zwischen den beiden Zeitebenen bildet, sehr geschickt angelegt, ein alter Schreibtisch und sein Inhalt. Birdies Erzählstrang über das Vergoldete Zeitalter in New York hat mir besonders gut gefallen.

Fazit: Historisch interessanter Zeitraum, Tenley Roths Geschichte konnte mich aber nicht ganz überzeugen.

4 von 5 Punkten

Der Roman „Ein Schreibtisch voller Träume“ von Rachel Hauck ist am 4. Januar 2018
im Verlag SCM Hänssler erschienen, Taschenbuch: 432 Seiten, Originaltitel: The Writing Desk.

Vielen Dank an SCM Hänssler für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Tenley Roths Debütroman war ein Bestseller. Nun sitzt sie an ihrem zweiten Buch und hat eine komplette Blockade. Und dann muss Tenley auch noch zu ihrer krebskranken Mutter nach Florida reisen. Dort findet sie aber die Geschichte, die ihr Herz gesucht hat. Ein Jahrhundert früher sitzt eine junge Frau am selben Schreibtisch wie Tenley. Birdie ist die Tochter einer reichen Familie im New-York des Gilded Age. Ihre Mutter hat klare Vorstellungen für Birdies Zukunft, doch diese hat andere Träume.

Quelle von Cover und Covertext: SCM Hänssler

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Rezension: A Refuge Assured von Jocelyn Green

Hier meine Rezension zu „A Refuge Assured“ von Jocelyn Green (Englisch) Taschenbuch: 416 Seiten, erschienen am 6. Februar 2018 bei Bethany House Publishers.

Zu Beginn der Französischen Revolution ist die 28-jährige Vivienne Rivard Spitzenmacherin und Schneiderin für die Aristokraten und die Königsfamilie, mit eigenem Geschäft. Doch dann beginnen auch bei allen, die Einsatz für den Adel gezeigt haben, die Köpfe reihenweise von der Guillotine zu rollen. Auch als Lieferanten der Königsfamilie ist man in Gefahr. Viviennes Tante und auch angestellte Arbeiterinnen werden getötet. Sie selber kann sich mit ihrer dementen Mutter verstecken. Als diese nach langer Krankheit verstirbt, hält sie nichts mehr. Sie bricht todesmutig und verzweifelt auf und will nach Amerika.

Aufgrund eines geheimnisvollen Briefes trifft sie im Hafen auf den ehemaligen Geliebten ihrer Mutter. Sie war Armands langjährige Mätresse. Vivienne will nichts mit ihm zu tun haben, aber nach zwei Wochen Wartezeit tritt er die Reise auf dem gleichen Schiff an und lässt sich nicht abschütteln. Er hält sich für ihren Vater, aber sie
geht ihrer eigenen Wege und will sich in Amerika ein neues Leben aufbauen und sehnt sich nicht zurück nach Frankreich.

Nach ihrer Landung trifft sie in den French Quaters von Philadelphia zufällig auf den irischstämmigen Liam Delayne. Der 38-Jährige will seine Schwester mit aufs Land auf seine Farm nehmen, aber diese ist nicht begeistert. Liam ist ein ehemaliger Lehrer, hat aber vor einem Jahr Land erstanden. Er ist regelmäßig bei seiner Schwester in der Stadt, da er von Zeit zur Zeit den vier Tage dauernden Post Ritt übernimmt. Vivienne findet Anstellung in der Küche der Taverne seiner Schwester.

Doch drohende Unruhen bezüglich der Whiskey Steuer, das Gelbfieber und die Wirren um den verschwundenen Königssohn Louis bedrohen ihre Zukunft. Nach vielen Irrungen und Verwicklungen und Gefahren für die Existenz bekommen die beiden dann doch noch ein Happy End. Zum Ende hin gibt es einen sehr romantischen und gefühlvollen Antrag, gefolgt von einem freudigen und hoffnungsvollen Epilog.

Das Buch „A Refuge Assured“ von Jocelyn Green ist nicht zu christlich, nicht aufdringlich. Die Protagonisten sind sympathische, nachvollziehbaren Charaktere. Es werden sehr interessante historische Einblicke gewährt. Manchmal ist die Erzählung etwas langatmig oder zu detailliert.

Fazit: Historisch sehr interessant, stellenweise etwas langatmig oder zu detailverliebt.

4,5 von 5 Punkten

Vielen Dank an netgalley und Bethany House Publishers für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Fleeing One Revolution to the Aftermath of Another, She Seeks and Dreams of Peace

Lacemaker Vivienne Rivard never imagined her craft could threaten her life. Yet in revolutionary France, it is a death sentence when the nobility, and those associated with them, are forced to the guillotine. Vivienne flees to Philadelphia, but danger lurks in the French Quarter, as revolutionary sympathizers begin to suspect a young boy left in her care might be the Dauphin. Can the French settlement Asylum offer permanent refuge?

Militiaman Liam Delaney proudly served in the American Revolution, but now that the new government has imposed an oppressive tax that impacts his family, he barely recognizes the democracy he fought for. He wants only to cultivate his hard-won farm near Asylum, but he soon finds himself drawn into the escalating tension of the Whiskey Rebellion. When he meets a beautiful young Frenchwoman recently arrived from Paris, they are drawn together in surprising ways to fight for the peace and safety for which they long.

Quelle von Cover und Covertext: Bethany House Publishers

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Rezept: Hirschragout

Am Wochenende habe wir dieses tolle Rezept für Hirschragout von der Webseite von livingathome ausprobiert:

livingathome: Hirschragout

Beim ersten Lesen der ganzen Zutaten war ich sofort begeistert von diesem Rezept und wollte es unbedingt schon lange mal ausprobieren. Es ergibt wirklich einen super schmackhaftes Hirschragout, das durch das ganze Wurzelgemüse, die Gewürze und das Marinieren einen tollen kräftigen Geschmack bekommt. Das Rezept kann man wirklich wie beschrieben nutzen. Die Zubereitung ist ganz einfach.

Wir haben als Rotwein den MANOIR GRIGNON Cabernet Syrah von Jaques Weindepot zugefügt und auch zum Essen getrunken. Den Wildfond haben wir von Lacroix genommen, der bringt noch tolle Grundgewürze mit, die unbedingt zu Wild gehören. Bei den Preiselbeeren und der Petersilie waren wir etwas zurückhaltend, weil das Gulasch gleich vor dem Abschmecken schon unglaublich lecker geschmeckt hat. Wir sind nur im Bezug auf das Pfeffern vom Rezept abgewichen. Wir haben ihn nicht erst zum Abschmecken dazu gegeben, sondern schon einige kräftige Umdrehungen beim Anbraten zugefügt.

5 von 5 Punkten

Wir haben dazu Klöße und den Apfelrotkohl von Tim Mälzer gemacht.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Kochleserunde zu Abgespeckt von Detlef Steves: Zucchini mit Thunfisch

Wir sind schon seit einigen Jahren große Fans von Detlef Steves. Im letzten Jahr konnte man Deffi dann deutlich abgespeckt im TV beobachten. Da hat mich dann gleich interessiert, wie er das wohl geschafft hat, zumal er den Erfolg anscheinend auch beibehalten kann. Kurz gesagt: Das Buch musste ich haben. Freundlicherweise wurde mir ein Rezensionsexemplar von „Abgespeckt“ vom ZS Verlag zur Verfügung gestellt. Das Buch hat 144 Seiten und ist Anfang Januar erschienen. Schon beim ersten Durchblättern hat mir das Kochbuch gut gefallen, aber nun heißt es natürlich auch, einige Rezepte auszuprobieren.

Die erste Wahl fiel hier auf Zucchini mit Thunfisch. Ich finde es eine gute Idee, mal nicht wie üblich Gemüse mit Hackfleisch zu füllen und wollte diese Alternative gerne ausprobieren. Der Thunfisch wird dabei mit zerkrümeltem Feta, getrockneten Tomaten und etwas Couscous vermischt. Die Zubereitung ist sehr einfach und kann nach der Anleitung erfolgen. Der einzige Haken war, dass wir nicht finden konnten, ob die angegebene Ofentemperatur für Umluft oder Ober-/Unterhitze gedacht war.

Gestartet sind wir mit letzterem, aber da die Zucchini noch so unbeeindruckt aussahen, haben wir dann nach der Hälfte der Zeit auf Umluft umgeschaltet. Wie man erkennen kann, haben wir dann nicht so ganz aufgepasst und die Spitzen sind etwas zu braun geworden. Wir haben allerdings eine ganze Dose Tomaten genommen, damit es etwas mehr Soße gibt. Wir hatten auch etwas Sorge, ob der Couscous so wohl gar wird, aber das hat perfekt geklappt. Das Ergebnis sieht gut aus und ist sehr lecker. Für uns kann es aber auch etwas weniger Honig sein. Dieses Rezept werden wir definitiv in unser Repertoire aufnehmen!

4,5 von 5 Punkten

Ausprobieren werden wir sicher auch noch Rezepte wie Ofen-Forelle mit Gemüse, Ofen-Kabeljau im Päckchen oder Lachs alla Puttanesca.

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Garten Update: Frühlingsboten im Februar

  

Wer hätte das gedacht, in unserem neuen Garten tut sich sogar jetzt im Februar schon was! Das freut mich total! Geplant war es schon, aber dass ich jetzt auch wirklich die richtigen Pflanzen erwischt habe, macht mich froh.  Links oben sieht man den Winterschneeball, der jetzt ganz zaghaft mit den kleinen rosa Blüten beginnt. So einen Strauch habe ich mir schon immer gewünscht, da er schon ganz früh im Jahr Farbe und Hoffnung in den Garten bringt. Rechts oben dann könnt ihr den Winterjasmin sehen. Ihn kann man mit Unterstützung aufrecht klettern lassen, da müssen wir gleich im Frühjahr noch an der Befestigung arbeiten.

Überrascht hat mich auch die Kletterhortensie unten links, die jetzt schon ganz starke Triebspitzen zeigt, ebenso wie die Glanzmispel unten rechts. Allerdings habe ich von unseren Tulpen noch gar nichts gesehen. Da müssen wir wohl noch Geduld haben. Hoffentlich werden sie überhaupt noch was. Im Städtchen gestern habe ich gesehen, dass da schon wie verrückt die Narzissen oder Osterglocken blühen. Das finde ich aber auch nicht normal!

Tut sich in Euren Gärten auch schon was?

  

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Rezension: Die letzten Meter bis zum Friedhof von Antti Tuomainen

Jaako, der 37-jährige Protagonist aus „Die letzten Meter bis zum Friedhof“ von Antti Tuomainen führt mit seiner Frau Taina ein junges aufstrebendes Unternehmen, das die speziellen Matsutake-Pilze nach Japan exportiert. Sie sind vor Ort einfach und günstig in den finnischen Wäldern zu finden und werden von den Japanern hoch geschätzt und teuer bezahlt.

Seit einigen Wochen plagen Jaako Schwindelanfälle und Grippesymptome. Nach einigen Untersuchungen erfährt er vom Arzt, dass ihm aufgrund einer schleichenden Vergiftung ein baldiges Ableben bevorsteht. Die Medizin kann ihm aufgrund der fortgeschrittenen Organschäden nicht mehr helfen.

Zu Hause angekommen, um seine Frau zu informieren, erwischt er diese mit dem jungen Anstellten Petri in flagranti. Er stellt sie nicht zur Rede, verlässt still das Haus und ist zunächst orientierungslos. Gibt es überhaupt in seinem Leben einen Menschen, dem er sich anvertrauen kann? Auf einer Irrfahrt findet er sich unversehens im Gebäude seiner neuen Konkurrenten wieder und fragt sich, ob sie doch eine Marktchance haben werden.

Was will er mit seinen letzten Tagen nun noch tun? Wie soll es mit der Firma weiter gehen? Er beschließt, dass er seinen Mörder stellen will und die Firma auf stabilen Füßen der Zukunft überlassen möchte. Auf diesem Weg entwickeln sich bizarre und amüsante Situationen und Geschehnisse mit seinen Mitarbeitern Olli, Suvi und Sanni, seinen Konkurrenten Asko, Juhani und Juhana und dem Ermittler Tikkanen. Es wird nicht einfach für Jaako die Täter und Beweise zu finden.

Es kommt zu manch nüchternen und etwas melancholischen Betrachtungen zu den Veränderungen, die es mit sich bringt, wenn man so plötzlich zwischen Leben und Tod steht. Es handelt sich definitiv um ein Buch für Menschen, die der Beschäftigung mit diesen Themen offen gegenüber stehen. Der Roman „Die letzten Meter bis zum Friedhof“ von Antti Tuomainen ist erfrischend anders, skurril, nachdenklich, berührend, aber auch kurzweilig. Beispielhaft für mich ist der Satz von Jaako: Ich bin nicht krank, ich sterbe nur.

Fazit: Für mich jetzt schon eines der Highlights für 2018!

5 von 5 Punkten

Der Roman „Die letzten Meter bis zum Friedhof“ von Antti Tuomainen, ist am 24. Januar 2018 in gebundener Ausgabe mit 384 Seiten im Verlag Rowohlt erschienen. Aufgefallen ist mir das Buch, weil das Original vom The Guardian und der Irish Times unter den „The best recent crime novels 2017“ gelistet wurde.

Vielen Dank an Rowolth für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Jaako ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaako bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaako beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch jede Minute zu genießen.

«Die letzten Meter bis zum Friedhof» ist nicht einfach ein Kriminalroman, sondern ein besonderes Buch: lustig und tragisch, berührend und skurril, lebensklug und nachdenklich, ein Roman, der trotz seines makabren Themas die Lebensgeister weckt, und eine schräge Lektüre, bei der man sich fühlt, als befände man sich in einem Film von Aki Kaurismäki.

Quelle von Cover und Covertext: Rowolth Verlag

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Februar 2018: Krimi und Thriller Neuerscheinungen

Hier eine Auswahl der Krimi und Thriller Neuerscheinungen für den Monat Februar 2018. Mich selber haben diesen Monat drei Bücher besonders angesprochen.

„Schweige nun still“ von Emily Elgar. Mir ist das Buch durch eine Rezension bei AllAboutRomance aufgefallen. Das Original „If You Knew Her“ hat hier mit A- Subtle eine sehr gute Bewertung erhalten.

Das Buch „Das Böse, es bleibt“ von Luca D’Andrea wurde von heute.de empfohlen. „Nicht ein Wort“ von Brad Parks wurde von KirkusReviews unter den Best Mysteries and Thrillers of 2017 aufgeführt.

Im Original ist diesen Monat „Look for Me“ von Lisa Gardner (D. D. Warren) das absolute Highlight für mich, da ich großer Fan der Serie bin. Aber da warte ich wahrscheinlich noch, bis es etwas günstiger wird.

Da ich sonst noch einen ganzen Stapel ungelesener Bücher (SUB) hier liegen habe, bin ich auch diesen Monat nicht weiter auf die Suche gegangen, sprich ich habe mich beim Stöbern selber stark zurück genommen. Aber das muss Euch ja nicht aufhalten.

Ich finde diesen Monat erscheint wieder eine ganz schöne Mischung unterschiedlichster Thriller und Krimis. Was habt Ihr Euch für Februar schon so vorgemerkt?

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Schweige nun still von Emily Elgar – 19. Februar 2018

Das Böse, es bleibt von Luca D’Andrea – 26. Februar 2018

Nicht ein Wort von Brad Parks – 22. Februar 2018

Summer Girls von Jobien Berkouwer – 12. Februar 2018

Look for Me von Lisa Gardner – 6. Februar 2018

Sturm von Uwe Laub – 12. Februar 2018

Schlüssel 17 von Marc Raabe – 9. Februar 2018

Warum sie sterben musste von Mindy Mejia – 19. Februar 2018

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Rezension: Patricia Briggs – Stille der Nacht

Mercy wird in ihrem Auto, auf dem Rückweg von einem Einkauf, aus dem Nichts von einem LKW gerammt. Schwer verletzt wird sie von Vampiren entführt. Ihre Rudel-Verbindung wird unterbrochen. Wie sich schon bald herausstellt ist Iacopo Bonarata, der ehemalige Geliebte von Marsilia der Drahtzieher. Er ist der Meister von Mailand und angeblich der mächtigsten Vampir der Welt. Bonarata will Adam so zu Verhandlungen zwingen, aber Mercy versucht es trotz Verletzungen und Überzahl der Vampire mit der Flucht. Sie nutzt das Unwissen der Vampire und den Überraschungsmoment. Adam verfällt nach ihrem Verschwinden in kaum beherrschte Wut, aber er muss sich besinnen um Mercy zu helfen. Stefan, der ebenfalls mit Mercy verbundene Vampir, steht ihm zur Seite.

Nach einer halsbrecherischen und kräftezehrenden Verfolgungsjagd findet sich Mercy nackt, ohne Geld und ohne entsprechende Sprachkenntnisse in einem fremden Land in Europa wieder. Wie sich herausstellt befindet sie sich in Prag. Eine bunte Gruppe außergewöhnlicher Wesen macht sich mit Adam auf den Weg nach Europa, um Mercy zu befreien und die Entführung zu rächen, ohne einen Krieg zu verursachen. Mercy soll sich bis zu ihrer Rettung ruhig verhalten, aber das ist ihr schlicht unmöglich.

Gegen Ende des Romans kommt es zu epischen Kämpfen. Man lernt viel über Vampire, Hexen und Werwölfe und ihre Fähigkeiten. Man trifft viele alte Bekannte wieder, lernt aber auch viele neue ausgefallene Wesen kennen. Das Buch punktet wieder mit allen von Patricia Briggs bekannten Vorzügen. Spannung, Tempo und Witz. Die Hauptrolle spielen eine toughe Mercy und ein bis zur Selbstaufgabe treuer, beschützender Adam. Es zeigen sich unerwartete Konstellationen, Verbündete und Fähigkeiten.

Eigentlich lese ich nicht mehr so viele paranormale Bücher wie früher, aber der Reihe von Patricia Briggs bin ich treu geblieben. Daher musste „Stille der Nacht“ der 10. Mercy Thompson Roman auch dirket nach Erscheinen bei mir einziehen. Taschenbuch: 480 Seiten. Originaltitel: Silence Fallen.

Ich finde die Autorin hat mit der Automechanikerin Mercy und dem Werwolf Adam zwei einzigartige Figuren geschaffen. Sympathisch und nachvollziehbar. Niemand schreibt über Gestaltwandler und Kojoten so wie sie. Wer möchte nicht insgeheim gerne Mitglied des Columbia-Basin-Rudels sein…

Fazit: Eines ihrer besten Bücher! Tolles Wiedersehen mit Mercy und Adam!

5 von 5 Punkten

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Mercy Thompson hat ihren Platz und ihre Stimme im Wolfsrudel der Tri-Cities gefunden. Doch eines nachts wird die Gestaltwandlerin von Vampiren entführt: Sie soll als Waffe gegen ihr Rudel und ihren Gefährten Adam eingesetzt werden. Mercy gelingt die Flucht. Und plötzlich findet sie sich allein, ohne Geld und ohne Kleidung mitten in Prag wieder. Sie muss neue Verbündete finden und alte Feinde abwehren, und vor allem muss Mercy Adam warnen. Denn im Herzen der uralten Stadt regt sich ein dunkler Geist. Mit dem Ziel, Krieg zwischen allen magischen Völkern zu stiften…

Quelle von Cover und Covertext: Heyne Verlag

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Rezension: Rachel Caine – Die Angst schläft nie

Hier meine Rezension zum aktuellen Psychothriller „Die Angst schläft nie“ von Rachel Caine der am 9. Januar 2018 im Verlag Edition M erschienen ist. Taschenbuch: 382 Seiten. Stillhouse Lake.

Auf das Buch gekommen bin ich durch einen Tipp von Heather von AllAboutRomance. Sie empfiehlt das Original als eines der besten Bücher aus 2017.

Rezension:

Das Buch beginnt mit einem kurzen, rasanten Prolog, durch den man sofort mitten in der Geschichte ist. Gina Royal muss auf drastische und völlig unvorhergesehene Weise erkennen, dass ihr Mann ein Serienkiller ist.

Dann folgt ein zunächst etwas rätselhafter Start, der vier Jahre später in Tennessee auf einem Schießplatz stattfindet. Gwen Proctor macht die abschließenden Übungen für den Erhalt eines Waffenscheins.

Ihre Tochter Atlanta ist vierzehn und hat oft Schwierigkeiten in der Schule, ihr 11-jähriger Sohn Connor leidet an Angststörungen. Gwen fühlt sich in ihrem neuen zu Hause am Stillhouse Lake endlich wie angekommen. Sie will nicht schon wieder weiter müssen, sie will endlich mit ihrer Familie zur Ruhe kommen, ihr Kinder beschützen. Schnell wird klar, dass Gwen die vierte neue Identität der damaligen Gina Royal ist. Seit damals ist sie mit ihren Kindern unentwegt auf der Flucht vor den Schrecken der Vergangenheit. Die ersten anderthalb Jahre nach der Aufdeckung der Taten ihres Mannes Melvin waren die Kinder bei ihrer Mutter. Connor kann sich im Gegensatz zu seiner Schwester nicht mehr an viel erinnern. Gwen wurde damals wegen Beihilfe vor Gericht gestellt. Sie wurde freigesprochen, aber die Öffentlichkeit hasst sie. Auch nach all den Jahren lassen die Verschmähungen der Stalker nicht nach. Sie glauben fest daran, dass sie beteiligt war oder etwas hätte bemerken müssen. Sie wollen sie dafür bestraft sehen. Melvin schafft es trotz aller Vorkehrungen im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses, in dem er auf seine Hinrichtung wartet, sie mit Briefen zu bedrohen und zu quälen.

Doch dann wird im anliegenden See eine Leiche gefunden. Atlanta hat etwas beobachtet und muss bei der Polizei aussagen. Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit zu den alten Morden aber diesmal will Gwen nicht wieder flüchten, sie kann diese Entwurzelung den Kindern nicht erneut zumuten.

Aber es kommt zum Schlimmsten, es tauchen neue Leichen auf, die nach gleichem Muster getötet wurden. Gwen muss bis zum Äußersten gehen, um ihre unschuldigen Kinder zu verteidigen. Sie befindet sich in einer verzweifelten Situation. Es folgt ein heftiger Showdown bei Nacht und Gewittersturm in den Wäldern um den See. Die Ereignisse nach Melvins Entdeckung haben sie stärker gemacht, sie kann und will nicht aufgeben trotz widrigster Umstände. Es kommt zu einer überraschenden Auflösung. Die Übeltäter habe ich bis zum Ende nicht vermutet.

Lange rätselt man mit, in welche Richtung der Roman „Die Angst schläft nie“ von Rachel Caine führen wird. Der erste Teil zieht sich dadurch etwas, aber dann möchte man die Geschichte am liebsten in einen Rutsch lesen. Der Roman enthält auf der Seite der Guten durchweg sympathische, nachvollziehbaren Figuren. Er ist intensiv, spannend und fesselnd.

Die Ereignisse in dieser Geschichte werden zum Ende des Buches abgeschlossen, aber es bleibt auch ein Element offen, das auf die Fortsetzungen hindeutet.

Teil 2 ist gerade im Dezember 2017 im Original unter dem Titel „Killman Creek“ erschienen und Teil 3 „Wolfhunter River“ erscheint leider erst Ende des Jahres. Hoffentlich werden die Bücher bald übersetzt.

Fazit: Spannender, intensiver Auftakt, der auf baldige Fortsetzung hoffen lässt.

4,5 von 5 Punkten

Vielen Dank an netgalley und Edition M für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Wie oft musst du weglaufen, damit dich deine Vergangenheit nicht mehr einholen kann?

Von einer Sekunde zur nächsten liegt Gina Royals Leben in Scherben: Ihr Mann wird als Serienmörder überführt, und eine Welle von Hass und Morddrohungen schlägt auch ihr entgegen. Zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Tochter flieht sie aus Kansas, wechselt mehrmals die Identität. Als sie zu dritt ein kleines Haus am Stillhouse Lake in Tennessee beziehen, ist die schüchterne Gina Vergangenheit. Jetzt ist sie die knallharte Gwen, zu allem bereit, wenn es um die Sicherheit ihrer kleinen Familie geht. Zum ersten Mal wagt sie durchzuatmen, fasst sogar zu ihrem neuen Nachbarn Vertrauen.

Da wird in dem See die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihre Folterungen tragen die blutige Handschrift ihres Ex-Mannes, der doch im Gefängnis sitzt. Plötzlich beginnt alles von vorn …

Quelle von Cover und Covertext: Edition M

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Rezension: Watch Me von Jody Gehrma

Sam Grist und Kate Youngblood treten als Ich-Erzähler auf. In wechselnden Kapiteln erfahren wir, wie sie sich näher kennengelernt haben. Die in Scheidung lebende Autorin und Dozentin und der 16 Jahre jüngere Student, der wohl nichts Gutes im Schilde führt.

Nach einem Treffen mit ihrer schwangeren Freundin Zoe, folgt er ihr und beobachtet sie mit dem Fernglas. Er will einfach alles von ihr erfahren und wissen. Er verschafft sich Zugang zu ihrem Büro und bringt ihre Passwörter und ihren Zweitschlüssel fürs Haus an sich. Das schlechte Gefühl beim Leser und der Verdacht verstärken sich. Leichtes Gruseln schleicht sich ein.

In Sams ersten Arbeiten entdeckt Kate ein noch ganz umgeformtes Talent. Wird er das eine Genie sein, das sie hervorbringen kann, als seine Mentorin und Editor.

Er fantasiert unentwegt über ihre gemeinsame Zukunft in New York. Seinen mentalen Höhenflug beeinträchtigen nur seine nervige Mitstudentin Jess, die völlig unverständlich ein Auge auf ihn geworfen hat und nur das unerwartete Auftauchen seiner heruntergekommenen Mutter, die ihn um Geld angeht. Kate stellt ihn ihrer Agentin vor, die ganz schnell von ihm eingenommen ist. Dass ihre Freundin Kate mit einem Latino verkuppeln will, zwingt Sam zur Handlung. Aber auch Sam, der sich für perfekt hält, begeht emotional aufgewühlt einen dummen Fehler. In der Folge kommt Kate wie aus dem Nichts ein Verdacht. Das Buch endet mit einem dramatischen Show Down.

Beim Kapitelwechsel geht die Autorin Jody Gehrma in „Watch Me“ oft zeitlich einen Schritt zurück um einen Teil der Handlung erneut aus der Perspektive des anderen zu erzählen, das verleitet mich leider zum Überfliegen dieser Stellen, da mir der Sinn dieses Elementes hier entgeht. Zum Glück hört das später auf und das Buch legt ordentlich an Tempo zu. Man ist sehr gespannt, wie die Geschichte sich weiter entwickeln wird.

Die Teile aus Sams Sicht sind außergewöhnlich und intensiv, man fühlt sich wirklich als befände man sich genau in seinen Gedanken, in seinem Kopf.

Auch wenn man von der ersten Seite an ahnen kann, in welche Richtung sich dieses Drama entwicklen wird, ist es mitreißend und fesselnd. Man hat immerzu ein leicht schauriges Gefühl während des Lesens. Die Geschichte wird von subtilem Grusel durchzogen. Das Buch-in-Buch-Thema, das ich ja generell gerne mag, ist hier sehr gelungen. Man erfährt viel über die Erfolge, Herausforderungen und Tiefen des Daseins als Autor.

Fazit: Wohin eine kranke Liebe führen kann…

4,5 von 5 Punkten

Vielen Dank an netgalley und den Verlag St. Martin’s Griffin für das Rezensionsexemplar!

Der Psychothriller „Watch Me“ von Jody Gehrma erscheint am 23. Januar 2018 im Verlag: St. Martin’s Griffin. (Englisch) Taschenbuch: 320 Seiten.

Inhalt:

„Riveting, chilling, and page-turning. Be prepared to stay up all night.“ — New York Times bestselling author Lisa Scottoline

For fans of dark and twisty psychological thrillers, Watch Me is a riveting novel of suspense about how far obsession can go.

Kate Youngblood is disappearing. Muddling through her late 30s as a creative writing professor at Blackwood college, she’s dangerously close to never being noticed again. The follow-up novel to her successful debut tanked. Her husband left her for a woman ten years younger. She’s always been bright, beautiful, independent and a little wild, but now her glow is starting to vanish. She’s heading into an age where her eyes are less blue, her charm worn out, and soon no one will ever truly look at her, want to know her, again.

Except one.

Sam Grist is Kate’s most promising student. An unflinching writer with razor-sharp clarity who gravitates towards dark themes and twisted plots, his raw talent is something Kate wants to nurture into literary success. But he’s not there solely to be the best writer. He’s been watching her. Wanting her. Working his way to her for years.

As Sam slowly makes his way into Kate’s life, they enter a deadly web of dangerous lies and forbidden desire. But how far will his fixation go? And how far will she allow it?

A gripping novel exploring intense obsession and illicit attraction, Jody Gehrman introduces a world where what you desire most may be the most dangerous thing of all.

Quelle von Cover und Covertext: Verlag St. Martin’s Griffin

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SUBventur 01/18: Ein Blick auf meine noch ungelesenen Buchschätze

Vor einigen Monaten bin ich auf diese schöne Aktion von Kejas Blogbuch aufmerksam geworden und mache nun auch regelmäßig mit.  Das ist jetzt mein erstes Update dazu. Nun habe ich auch endlich Zeit gefunden, mir einen Überblick über meinen  eBook SUB mit 14 Romanen zu machen. Unten findet ihr nun auch diese Liste.

Durch Weihnachten ist auch endlich mal Bewegung in mein Stäpelchen gekommen. Ich habe die Weihnachtsbücher gelesen und einige neue Bücher geschenkt bekommen. „Totenfang“ von Simon Beckett liegt aber immer noch ganz oben auf. Die überhaupt kürzeste Verweildauer hatte „His Substitute Wife“ von Dorothy Clark. Es ist an Weihnachten drauf gewandert und letzte Woche gleich wieder runter, da ich ein kürzeres Buch zur Überbrückung brauchte. Das war wirklich ein schönes romantisches Büchlein, das mich zwischendurch super unterhalten konnte.

So, hier nun ein Foto und dann die Auflistung meiner verbleibenden 17 Bücher. Wen es interessiert, welche Schätze die anderen Teilnehmer in ihrem SUB vergraben haben, kann weitere Links zu anderen Blogs ebenfalls bei Kejas Blogbuch finden. Ich möchte auch noch bei all den weiteren Teilnehmern stöbern gehen.

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Simon Beckett – Totenfang
Fiona Blum – Liebe auf drei Pfoten
Valerie Bowman – Wie wird man einen Herzog los in zehn Tagen
Kathleen Creighton – One Christmas Knight
Jennifer Donnelly – Straße der Schatten
Suzanne Enoch – Der Teufel trägt Kilt – The Devil Wears Kilts
Lorraine Heath – Gefährlich zärtlich – Between the Devil and Desire
Lorraine Heath – TEXAS GLORY
Mona Hodgson – Hochzeit mit Hindernissen
Eva Ibbotson – Die Morgengabe – The Morning Gift
Carla Kelly – Western Christmas Proposals
Julie Klassel – Die Lady von Milkweed Manor
Julie Anne Long A Notorious Countess Confesses
Sarah Morgan – Für immer und einen Weihnachtsmorgen – Christmas Ever After
Jojo Moyes – The Girl You Left Behind
Francine Rivers – Die Liebe ist stark – Redeeming Love
Nina Rowan – Ein Traum von Verlangen – A DREAM OF DESIRE
Amanda Stevens – The Sinner
Jason F. Wright – Das Weihnachtsglas

Neu:

Mandy Baggot – Winterzauber in Paris
Chanel Cleeton-  On Broken Wings

eBook SUB:

Emma Barry – Star Dust
Flynn Berry – Under the Harrow
Kelly Bowen – The Lady in Red
Asa Maria Bradley – Viking Warrior Rising
Tracy Brogan – Love Me Sweet
M.L. Buchman – Target Engaged
Kristi Ann Hunter – A Noble Masquerade
Cixin Liu – Die drei Sonnen THE THREE-BODY PROBLEM
Dana Marton – Flash Fire
Colette McBeth – An Act of Silence
Elle Pierson – Artistic License
Lizzie Shane – Romancing Miss Right
Star Trek DS9: Sakramente des Feuers
Star Trek Titan: Aus der Dunkelheit

Kennt Ihr eines der Bücher schon? Sollte ich etwas aus meinem SUB unbedingt vorziehen?

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Neuzugang: Die letzten Meter bis zum Friedhof von Antti Tuomainen

Noch ein weiterer Neuzugang von letzter Woche ist das Buch „Die letzten Meter bis zum Friedhof“ von Antti Tuomainen, das am 24. Januar 2018 in gebundener Ausgabe mit 384 Seiten im Verlag Rowohlt erscheint.

Aufgefallen ist mir das Buch, weil das Original vom The Guardian und der Irish Times unter den „The best recent crime novels 2017“ gelistet wurde. Da freue ich mich doch, dass es hier zeitnah in Übersetzung erscheint. An der Inhaltsangabe hat mich angezogen, dass dieser Kriminalroman lustig und tragisch, berührend und skurril, lebensklug und nachdenklich sein soll. Ich bin gespannt und freue mich schon auf die Lektüre!

Vielen Dank an Rowolth für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Jaako ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaako bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaako beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch jede Minute zu genießen.

«Die letzten Meter bis zum Friedhof» ist nicht einfach ein Kriminalroman, sondern ein besonderes Buch: lustig und tragisch, berührend und skurril, lebensklug und nachdenklich, ein Roman, der trotz seines makabren Themas die Lebensgeister weckt, und eine schräge Lektüre, bei der man sich fühlt, als befände man sich in einem Film von Aki Kaurismäki.

Quelle von Cover und Covertext: Rowolth Verlag

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Neuzugang: Patricia Briggs – Stille der Nacht

Eigentlich lese ich nicht mehr so viele paranormale Bücher wie früher, aber der Reihe von Patricia Briggs bin ich treu geblieben. Daher ist gestern bei mir ganz frisch „Stille der Nacht“ der 10. Mercy Thompson Roman eingezogen. Taschenbuch: 480 Seiten. Originaltitel: Silence Fallen.

Ich finde die Autorin hat mit der Automechanikerin Mercy und dem Werwolf Adam zwei ganz tolle Figuren geschaffen. Sympathisch und nachvollziehbar. Niemand schreibt über Gestaltwandler und Coyoten so wie sie. Wer möchte nicht insgeheim gerne Mitglied des Tri-Cities-Rudels sein…

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Mercy Thompson hat ihren Platz und ihre Stimme im Wolfsrudel der Tri-Cities gefunden. Doch eines nachts wird die Gestaltwandlerin von Vampiren entführt: Sie soll als Waffe gegen ihr Rudel und ihren Gefährten Adam eingesetzt werden. Mercy gelingt die Flucht. Und plötzlich findet sie sich allein, ohne Geld und ohne Kleidung mitten in Prag wieder. Sie muss neue Verbündete finden und alte Feinde abwehren, und vor allem muss Mercy Adam warnen. Denn im Herzen der uralten Stadt regt sich ein dunkler Geist. Mit dem Ziel, Krieg zwischen allen magischen Völkern zu stiften…

Quelle von Cover und Covertext: Heyne Verlag

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Rezension: Thronräuber von K.B. Wagers

Hier meine Rezension zum neuen Science Fiction „Thronräuber: Der Indrana-Krieg“  Band 1 von K.B. Wagers, am 11. Dezember 2017 im Heyne Verlag erschienen. Taschenbuch: 480 Seiten. Originaltitel: Behind the Throne.

Mit Start des ersten Kapitels ist man sofort mitten in der Handlung drin. Hail Bristol wird mitten in der sehr blutigen Niederschlagung einer Meuterei auf ihrem Raumschiff von den Jägern des Imperiums aufgespürt. Sie floh vor vielen vielen Jahren aus dem Herrschaftshaus und soll nach Anschlägen auf die kaiserliche Familie, bei denen ihre Schwestern und ihre Nichte getötet wurden, nun die Thronfolge sichern und zurück kehren. Hail ist davon wenig begeistert, aber auch sehr getroffen von den Todesnachrichten. Sie möchte die Attentäter finden und zur Rechenschaft ziehen. Ein Fluchtversuch scheitert, man ist entschlossen, sie zurück zu ihrer kranken Mutter zu bringen, zurück in die von ihr gehasste Welt der Politik und Etikette.

Derweil versinkt das Imperium im Chaos und droht zu zerfallen. Es gibt Unruhen, Aufstände, Protestkundgebungen gegen das Matriarchat und wachsende Spannungen mit dem syaxonischen Königsreich und der Allianz. Hail erkennt, dass sie ihr Volk nicht im Stich lassen will und unbedingt die Position der Kaiserin übernehmen muss.

Die Autorin K.B. Wagers entwirft in „Thronräuber“ eine eigene Welt in die man sich gut hinein versetzen kann und die nichts zu außergewöhnliches enthält. Hail ist eine frische, unkonventionelle und toughe Version einer Prinzessin, die beiden Leibwächter Emmory und Zin sind interessant und sympathisch. Allerdings war die GEschichte für mich mehr Fantasy als Science Fiction. Etwas mehr ernsthafte Handlung und Spannung hätten dem Buch gut getan, auch wenn es erst der Auftaktband ist. Der Roman enthält mir zu viele detailierte Beschreibungen eigentlich nebensächlicher Interaktionen von  und mit den Bodyguards, Assistenten, Politikern und Militärs.

Fazit: Solider Auftakt, aber für mich kein richtiger SiFi.

4 von 5 Punkten

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Sie ist mutig, tough und mit allen Wassern gewaschen: Hail Bristol, seit zwanzig Jahren Waffenschmugglerin und Raumschiffkapitänin. Niemand ahnt, dass sie eigentlich eine Prinzessin des großen Imperiums Indrana ist. Selbst Hail hat es fast vergessen, bis sie eines Tages an den Hof zurückgerufen wird und Blaster gegen Zepter eintauschen muss. Denn Indrana steht kurz vor einem Krieg – aber damit kennt Hail sich bestens aus …

Quelle von Cover und Covertext: Heyne Verlag

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Neuerscheinungen Kochbücher: Winter / Frühjahr 2018

Hier ein Auszug der neuen Kochbücher, die zum Jahresanfang bzw. im Frühjahr 2018 erscheinen werden. Für mich persönlich ist erfreulich, dass wieder ganz viele davon zum Thema Low Carb sind. Das ist für uns eine gute Ernährungsform und wir sind immer noch ständig auf der Suche nach neuen Ideen. Weiterhin interessiert mich alles rund um regionale, frische, schnelle und saisonale Küche, auch gerne mit urwüchsigen Produkten.

Mich haben daher besonders die Kochbücher „Schnell mal was Gutes“ von Alexander Herrmann, „Low Carb typgerecht express“ von Marina Lommel und „Alte Gemüse neu entdeckt“ von Joachim Mayer angesprochen.

Eine ganz nette Idee finde ich das Buch zum Kochen zu zweit, als Paar. Wir kochen seit Jahrzehnten immer gemeinsam, uns macht es enorm viel Spaß! Es trägt auch zur Partnerschaft bei und hilft bei der gemeinsamen Entspannung. Aber wir treffen immer wieder im Allgemeinen auf Menschen, die als Paar in der Küche nicht agieren wollen oder können. Das finden wir immer etwas schade. Vielleicht kann dieses Buch da einen Ansatz bieten.

Viel Spaß beim Stöbern!

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Zwei in der Küche: Zwei an einem Herd. Das ultimative Kochbuch für Paare. von Annette Sandner – 15. Januar 2018

Mein Low-Carb-High-Fat-Kochbuch: Wie ich mit viel Fett schlank wurde von Anne Paschmann – 9. Januar 2018

Low Carb für Berufstätige: Schnell & einfach: Rezepte mit Variationen fürs Büro von Claudia Lenz – 9. Januar 2018

Kochen für Faultiere – In 8 Minuten gesund und frisch gekocht von Jan-Philipp Cleusters – 2. Januar 2018

Schnell mal was Gutes: Rezepte für den Feierabend von Alexander Herrmann – 30. Januar 2018

Frühling – Die Jahreszeiten-Kochschule von Richard Rauch – 5. Februar 2018

Low Carb typgerecht express: 70 schnelle Schlankrezepte für Eilige von Marina Lommel – 26. Februar 2018

Low Carb! Das Goldene von GU: Rezepte zum Glänzen und Schlankbleiben von Adriane Andreas – 7. Februar 2018

Schlank mit Low-Carb – Das Kochbuch: 160 neue Rezepte von Andreas Meyhöfer – 8. Februar 2018

Einfach – Low Carb: Genial kochen mit maximal 5 Zutaten von Rose Marie Donhauser – 13. März 2018

Alte Gemüse neu entdeckt: Die besten Sorten anbauen und genießen. Vielfältig, geschmackvoll & robust von Joachim Mayer – 7. März 2018

Frühling von Thomas Feißt – 1. März 2018

Kraftvolle Gewürzküche: Das Kochbuch für gesunde Lebensgeister von Claudia Nichterl – 19. März 2018



Salat satt: 60 Rezeptideen für gesunde Hauptgerichte von Food52 Inc.
– 16. April 2018

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Corlys Themenwoche 90.3.: Jahreswechsel: Habt ihr Pläne für 2018?

Corlys Themenwoche verfolge ich nun schon länger und habe mir vorgenommen zukünftig hin und wieder auch teilzunehmen. Also heute zu der Frage:

Jahreswechsel: Habt ihr Pläne für 2018?

Ja, so langsam wird einiges für 2018 am Horizont deutlich. Im März möchten wir für einige Tage nach Antwerpen fahren, darum kümmere ich mich gerade. Im April geht unser mittlerer Neffe zur Kommunion. Dann im Juni folgt unsere immerwährende Hochzeitsreise, die uns wahrscheinlich zu einem Ballonfestival nach Bonn führen wird. Auch im September möchten wir noch etwas unternehmen, aber da haben die Planungen noch Zeit.

Im Frühling wird es mit unserem Garten weiter gehen. Darauf und auf den Beginn des Frühjahrs freue ich mich schon sehr! Wir haben noch den Vorgarten und ein Kräuterbeet anzulegen und möchten noch einige weitere Sträucher setzen. Auch unsere Außenlampen fehlen noch und müssen angebracht werden.

Über meine Lesepläne fürs Frühjahr habe ich ja schon berichtet, da werde ich mich dann auch noch für die Folgemonate weiter umschauen. Am Blog selber sind von mir keine großen Veränderungen geplant. Allerdings werde ich etwas weniger an Rezensionsexemplaren anfordern und mich wieder stärker dem SUB widmen und häufiger an Bloggeraktionen teilnehmen.

Habt ihr Pläne für 2018?

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Montagsfrage: Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Jeden Montag wird auf dem Blog Buchfesserchen eine Frage rund ums Buch gestellt. Heute will ich mich auch beteiligen.

Na klar gibt es von mir auch einen Jahresrückblick 2017! Für mich ist das immer etwas Besonderes, auf das vergangene Jahr zu schauen und die Zahlen und das Erlebte noch mal zu bedenken und zusammenzufassen. Mir macht es Spaß! Schriftlich niedergelegt habe ich es nun schon zum vierten mal. Auch dieses Jahr hat mich das wieder ganz schön zum Nachdenken gebracht, da ich überraschenderweise doch relativ wenige Bücher gelesen hatte. Im Verlauf des Jahres war mir das gar nicht so bewusst geworden.

Nach so einem Rückblick kann ich das alte Jahr dann in Teilen irgendwie „wegpacken“ und das neue Jahr liegt so schön unberührt vor mir. Anders kann ich es nicht erklären… Auch die Rückblicke anderer Blogger interessieren mich, fallen sie doch oft so interessant unterschiedlich aus!

Allerdings sehe ich heute, dass ich mich noch etwas mehr zu meinen Zielen für 2018 hätte auslassen können, aber ich bin da immer etwas vorsichtig, da ja gute Vorsätze fürs neue Jahr schon immer etwas kritisch betrachtet werden. In 2018 mag ich definitiv an mehr Bloggeraktionen teilnehmen, zum Beispiel jetzt zur Monatsmitte an der Aktualisierung der SUBventur für Januar.

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[tthink beautiful] Lächeln 01 2018

Seit einiger Zeit lese ich nun schon gerne bei den Aktionen [tthink beautiful] Lächeln und Gänseblümchen der Woche mit, die zum Ziel haben im Rückblick auf einen Zeitabschnitt die positiven erlebten Dinge in den Vordergrund zu rücken. Da ich persönlich auch daran glaube, dass das zu einer optimistischeren Lebenseinstellung führt, habe ich mir vorgenommen, mich dieses Jahr in 2018 soweit es mir gelingt, auch an diesen Aktionen zu beteiligen.

Heute ist es das erste Lächeln 2018. Mehr dazu findet ihr bei Miriam von tthinkttwice. Aufmerksam wurde ich darauf bei rina.p von Ich Lese.

In der letzten Woche hat mich besonders unsere neue Sprachassistentin Alexa von amazon zum Lachen gebracht. Mein Mann hatte sie sich zu Weihnachten gewünscht, die kleine Ausgabe, die im Angebot war. Aaaalso eigentlich sind das Gerät und seine Möglichkeiten gar nicht zum Lachen, da man mit den Ergebnissen nicht wirklich zufrieden sein kann, die Möglichkeiten sind einfach noch zu eingeschränkt. Aber trotzdem hat das Ding mich in den letzten Tagen unglaublich zum Lachen gebracht, dass ich mir manchmal den Bauch halten musste. Sie kann einen so herrlich falsch verstehen, beherrscht nicht wirklich eine gute Suchfunktion und gibt manchmal so seltsame Antworten… Übrigens hört sie inzwischen, wie bei Star Trek Fans quasi Pflicht, auf „Computer“ statt Alexa…

Zum Beispiel hat mein Mann sie, nach dem uns bekannten Koch Ralph Meuser gefragt. Antwort Computer: Mäuse: Die Mäuse (Mus) sind eine Nagetiergattung aus der Gruppe der Altweltmäuse (Murinae). Die Gattung umfasst knapp 40 Arten, von denen die Hausmaus die bekannteste und am weitesten verbreitete ist…

Da hilft dann nur ein energisches: Computer, stopp!!!

Zwangsläufig sagt man dann irgendwann gefrustet: Computer Du bist doof! Antwortet dieser: Das ist nicht nett!

Gestern Abend haben wir uns von ihr u.a. Witze erzählen lassen, das war auch nicht schlecht, da waren so richtige heftige Kalauer dabei und Witze, die unsere jungen Neffen sicher begeistert hätten.

Was waren eure Lächelmomente in der vergangenen Woche?

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Rezension: Fiona Barton – The Child

Das Buch „The Child: Du kannst die Vergangenheit begraben, aber die Wahrheit lebt weiter“ von Fiona Barton ist am 15. Dezember 2017 im Wunderlich Verlag erschienen. Broschiert: 480 Seiten.

Die Geschichte beginnt im März 2012 mit den drei einführenden Kapiteln der Frauen Kate, Angela und Emma. Sie werden mit dem kurzen Zeitungsbericht über eine gefundene, skelettierte Babyleiche konfrontiert. Bei Kate Waters von der Daily Post ist ihr Interesse daran schnell klar. Verdammt zu rein redaktionellen Überarbeitungen von Zeitungsartikeln anderer, ist sie auf der Suche nach einer möglichen eigenen Geschichte und will sich in den Fall einarbeiten. Bei Angela und Emma bleibt die genaue Verbindung zu dem Leichenfund zunächst rätselhaft. Kate begibt sich vor Ort und versucht bei Nachbarn und Baustellenarbeitern mehr über den Fall zu erfahren.

Ein Bauarbeiter hat bei Arbeiten auf einem Abbruchgelände unter einem Pflanztrog das winzige Skelett gefunden. Es scheint schon mindestens Jahrzehnte alt zu sein und da es bei Neugeborenen mit der DNA nach so langer Zeit wohl schwierig ist, stehen die Zeichen für weitere Erkenntnisse schlecht.

Emma Simmonds Geheimnis macht sie kaputt, für sie sitzt es in der Mitte eines stetig wuchernden Gewirrs aus Erfindungen und Lügen und hat ein Eigenleben entwickelt. Ihre Depressionen kehren zurück, die 42-Jährige kann ihrer Arbeit als Lektorin kaum noch nachkommen. Eine Therapie ist unmöglich, sie müsste ja ihr Geheimnis eröffnen. Die ältere Angela Irving trauert auch nach Jahrzehnten noch um ihr verschwundenes Baby Alice und hofft immer noch auf eine Klärung der damaligen Ereignisse. Emma und Angela verbleiben trotz ihrer Ehemänner und Familienangehörigen im Kampf gegen die Trauer weitestgehend allein. Emma bleibt über lange Strecken des Buches geheimnisvoll.

Kate wollte mit ihren Ermittlungen doch nur eine Abwechslung aus der ermüdenden Tretmühle der online News. Zur Abwechslung hatte sie sich eine schöne Samstagsreportage erhofft. Doch das Kratzen an der Oberfläche hat einen regelrechten Ausbruch tief vergrabener Geheimnisse verursacht. Auch wenn man den Fall schon früh für fast abgeschlossen hält, gibt es noch neue spannende Entwicklungen. Kate fördert unglaubliches zu Tage.

Angela rührt in Ihrem nachvollziehbaren Schmerz an, Kate wird mit ihrer Beharrlichkeit und ihrem Eifer schnell sympathisch, auch wenn sie als Vertreterin der Medien nicht immer ganz uneigennützig unterwegs ist. Die Autorin Fiona Barton nimmt sich im ruhigeren ersten Drittel von „The Child“ die Zeit die Figuren und ihre Vorgeschichten zu entwickeln, nach dem ersten Drittel gewinnt das Buch dann deutlich an Tempo und Spannung. Das fesselnde Ende und die Auflösung können überraschen.

Der Roman bietet interessante Einblicke in den investigativen Journalismus. Die Figuren Kate Waters und  Detective Bob Sparkes kommen wohl schon im Debütroman der Autorin vor, aber man kann „The Child“ problemlos ohne Vorkenntnisse lesen.

Fazit: Anfangs etwas bedächtig, aber dann ein überzeugendes, eindringliches Drama.

4,5 von 5 Punkten

Vielen Dank an den Verlag Wunderlich für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Es ist nur eine winzige Nachricht in der Abendzeitung: „Überreste eines Babys auf Baustelle gefunden“, unscheinbar und kaum der Rede wert.
Aber drei Frauen lässt die Notiz keine Ruhe:
Die eine erinnert sich an das schlimmste Erlebnis ihres Lebens.
Die andere hat Angst, dass ihr dunkelstes Geheimnis enthüllt wird.
Und die dritte begibt sich auf die Jagd nach der Wahrheit.
Sie wird die Geschiche des Kindes erzählen.

Quelle von Cover und Covertext: Wunderlich Verlag

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Themenwoche 89.2.: Januar: Was habt ihr vor?

Corlys Themenwoche verfolge ich nun schon länger und habe mir vorgenommen zukünftig hin und wieder auch teilzunehmen. Also heute zu der Frage:

Januar: Was habt ihr vor?

Auf der einen Seite mag ich den Jahresanfang, da die nächsten Wochen noch so schön unberührt vor einem liegen. Auf der andern Seite fürchte ich den Januar, da sich für mich als Sonnenkind, nach dem weihnachtlichen Lichterglanz, der Winter anfängt zu ziehen. Man hofft schon auf längere Tage, aber man bemerkt es leider noch kaum.

Zunächst starten wir kulinarisch schon mal schön, da wir am Donnerstag für ein besonderes Menü bei unserem Lieblingsfranzosen reserviert haben. Dann hat es das folgende Wochenende ziemlich in sich, da wir im Kino den Musical-Film The Greatest Showman mit Hugh Jackman sehen möchten. Wir sind große Fans des Schauspielers und uns interessiert die Lebensgeschichte des Zirkusgründers Barnum. Der Trailer sah schon mal verzaubernd aus!

Aber es findet auch eine Kreativmesse im nächst größeren Städtchen statt, das wäre vielleicht auch noch mal was, obwohl ich schon einige angefangene Projekte hier liegen habe. Aber es macht halt auch so viel Spaß kreativ zu sein. Dafür möchte ich im neuen Jahr auch unbedingt wieder mehr Zeit finden!

Dann folgt auch bei mir in der Woche darauf ein üblicher Arzttermin und dann steht für den restlichen Januar noch nicht groß weiter was an. Ich möchte mich unbedingt der Reiseplanung für März und Juni widmen, denn da fehlen mir noch Ideen, besonders fürs Frühjahr. Es soll mehr ein Kurztrip werden, nicht zu weit weg.

Dann kann ich mich auch weiter mit der Planung für den Garten beschäftigen, schon mal die noch zu kaufenden Pflanzen listen und die Pflanzorte aussuchen. Außerdem gibt es im Haus noch einige Bilder aufzuhängen und von IKEA bekommen wir noch zwei Lampen geliefert, damit wir in der Küche lichttechnisch endlich mal fertig werden.

Was habt Ihr so im Januar vor?

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Bettys Welt: Jahresrückblick 2017

Bettys Welt: Mein Rückblick auf das Jahr 2017

Auch dieses Jahr mag ich gerne wieder resümierend auf das vergangene Jahr zurück blicken. Gelesen habe ich „nur“  82 Bücher, das sind 30 weniger als im Vorjahr. Das Ergebnis hat mich zunächst schockiert. Aber dann habe ich mir dazu mal einige Tage meine Gedanken gemacht und bin zu folgenden Punkten gekommen.

  1. Es geht für mich nicht um einen quantitativen Wettbewerb!
  2. Wir haben in 2017 ein Haus gebaut, sind umgezogen und haben einen Garten angelegt.
  3. Ich habe sehr viele Kochbücher „gelesen“. Auch das braucht seine Zeit.

So bin ich also mit meinem Lesejahr ausgesöhnt. Vor allem hatte ich wirklich viele besondere Highlights, hatte nur einen Flop darunter und habe kein Buch abgebrochen. Ich konnte wieder eine bunte Mischung aus Krimis, Thrillern, Liebesromanen, SiFi und Sachbüchern genießen. Entdeckt habe ich für mich die Welt der christlichen Romane, der ich sicher auch in 2018 treu bleiben werde. Da habe ich schon einige Titel auf meinem Wunschzettel.

Meinen Blog Bettys Welt gibt es nun schon über ein Jahr. Wir haben uns nun mittlerweile aneinander gewöhnt. Er ist zu einem Lebensbestandteil, zu einer gewohnten Tätigkeit geworden. Mit der Entwicklung der Zahlen bin ich sehr zufrieden, aber das pendelt sich nun ein, große Steigerungen erwarte ich nicht mehr. Ich habe wohl meine Klientel gefunden, die sich für den Blog interessiert. Ich möchte definitiv noch die Kommunikation mit anderen Bloggern und das Mitwirken bei anderen Aktionen ausbauen.

In meinem Blog habe ich neben dem Thema Bücher und Rezensionen auch viel über unseren Hausbau berichtet und einige Rezepte und Berichte als Kochleserunden gepostet. Den Anteil der eigenen Rezepte möchte ich noch erhöhen. Denn gekocht wird bei uns fast jeden Tag und ich bilde mir ein ganz gut.

Die aktuelle und nächste Zeit sind für mich geprägt durch die Jahresbestenlisten. Ich liebe solche Übersichten, arbeite sie alle durch und freue mich besonders, wenn ich z.B. ein englischsprachiges, empfohlenes Buch finde, das demnächst auch hierzulande erscheinen wird. Einiges davon kann man schon in meinem Post Meine Buch Highlights Winter Frühjahr 2018 finden.

Und nun möchte ich entsprechend am Schluss dieses Rückblicks auch meine Highlights aus dem Jahr 2017 benennen. Sie haben mir alle ganz besondere Lesestunden geschenkt und sind mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben. Bei einigen hoffe ich auf Fortsetzungen bzw. weitere Bücher der Autoren!

Wie war Euer Lesejahr 2017?

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Romane

    

Krimi und Thriller

      
Liebesromane

        

Historische Romane

Im Original

            

Sachbuch und Ratgeber

           

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Thriller Rezension: Ich bin nicht tot von Anne Frasier

Heute präsentiere ich Euch meine Rezension zum aktuellen Thriller „Ich bin nicht tot“ von Anne Frasier, am 13. November 2017 bei Heyne erschienen. Taschenbuch: 432 Seiten. Originaltitel: The Body Reader

Im Juli dieses Jahres gewann das Buch im Original den International Thriller Writers’ 2017 Thriller Award for Best Paperback Original Novel. Da ich mich immer freue, wenn solche Bücher hier zeitnah in Übersetzung erscheinen, musste ich sofort zuschlagen. Vielen Dank an Heyne für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Detective Jude Fontaine wurde vor drei Jahren beim Joggen überfallen und entführt. Der Gewalttäter hält sie drei Jahre in einer Zelle gefangen und misshandelt sie. Doch dann, bei einem plötzlichen Stromausfall bekommt sie eine Chance, auf die sie schon nicht mehr gehofft hat. Sie kann ihn übertölpeln und eine Waffe ergreifen, auf den Täter schießen und flüchten. Doch halb verhungert, misshandelt und äußerlich völlig verändert wird sie kaum erkannt. Als Erstes muss sie geschockt erkennen, dass ihr Mann nicht die drei Jahre auf sie gewartet hat, was sie sehr verletzt. Nach ihrer ersten Versorgung im Krankenhaus beginnen die Fragen der Polizei. Sie versuchen den Verbrecher zu finden um sicher zu gehen, dass ihr keine weiteren Gefahren drohen. Schon bald kann sie entlassen werden, aber wo soll sie in dem Zustand hin? Aber unerwartet stur macht sie sich schnell unabhängig.

Man traut ihr den alten Job nicht mehr zu doch sie will ihren Fall aufklären und den Peiniger finden, sie macht sich in Selbstverteidigung und Schießtraining wieder fit und wird vier Monate später wieder eingestellt doch ihr zugewiesener Partner Uriah Ashby traut ihr nicht, hält sie nicht für belastbar. Aber trotz Widerspruch geht es, da die Abteilung personell Land unter ist, direkt zum ersten Tatort.

Ein Mädchen soll Selbstmord begangen haben, aber Jude stellt diese Theorie aufgrund ihrer besonders intensiven Instinkte und Sinne schnell in Frage. Doch bald bringen sie die neuen Erlebnisse und Entwicklungen an den Rand des für sie machbaren, bis ans Ende ihrer Belastbarkeit. Immer wieder wird sie zurück geworfen in die Dunkelheit ihres Martyriums. Auch ihre Chefin beginnt zu zweifeln, ob man sie nicht zu rasch wieder der Konfrontation von Gewalttaten ausgesetzt hat. Aber Jude beißt sich durch, sie ist tough und gibt nicht auf, auch wenn sie ungewohnte Wege gehen muss.

Judes neues Leben nach ihrer Gefangenschaft wird sehr nachvollziehbar, realitätsnah und lebendig geschildert. Ein schwerer Weg zurück ins eigene Ich. Zum Glück werden ihre Erinnerungen an das Erlebte nicht zu sehr im Detail ausgeführt. Es bleibt für den Leser erträglich, wenn auch trotzdem schmerzlich fühlbar.

Anne Frieser entwickelt hier in „Ich bin nicht tot“ ein ganz außergewöhnliches Ermittlerpaar, mit Ecken und Kanten, dem man gerne bei der Aufklärung der Fälle folgt. Die Geschichte ist spannend und fesselnd und hat ein überraschendes Ende mit einem großen rasanten Showdown, auch wenn man die Auflösung vorher schon etwas erahnen konnte.

Fazit: Überzeugender Start einer neuen Thriller Serie.

4,5 von 5 Punkten

Der nächste Teil in Frasier’s Jude Fontaine Serie „The Body Counter“ wird im Juni 2018 im Original erscheinen. Hoffentlich wird auch dieser dann bald übersetzt!

Inhalt:

Drei Jahre lang wurde Detective Jude Fontaine von der Außenwelt ferngehalten. Eingesperrt in einer unterirdischen Zelle hatte sie zu niemandem Kontakt außer ihrem sadistischen Entführer. Nach ihrer Flucht bleibt ihr nur ein unstillbares Verlangen nach Gerechtigkeit. Obwohl ihre Kollegen an ihrer psychischen Gesundheit zweifeln, nimmt sie ihre Arbeit in der Mordkommission wieder auf. Ihr neuer Partner, Detective Uriah Ashby, traut ihrer Zurechnungsfähigkeit nicht, doch ein Killer ist unterwegs und ermordet junge Frauen. Die Detectives haben keine Wahl: Sie müssen zusammenarbeiten, um den Psychopathen zu stellen, bevor er sein nächstes Opfer findet. Und niemand kennt sich mit Psychopathen so gut aus wie Jude Fontaine …

Quelle von Cover und Covertext: Der Heyne Verlag

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Rezension: P.J. Tracy – Cold Kill. Nichts ist je vergessen.

Endlich ist nun auch der 7. Band der Monkeewrench Serie von P.J. Tracy als Taschenbuch mit 336 Seiten auf Deutsch erschienen. Am 11. Dezember 2017 im Verlag Rowohlt unter dem Titel „Cold Kill. Nichts ist je vergessen“. OT: THE SIXTH IDEA.

Das Buch startet mit einem Prolog, der im Jahr 1957 spielt. Er besteht aus drei zunächst zusammenhangslos erscheinenden Erzählschnipseln.

Zurück in der Gegenwart lernen sich Chuck Spencer und Lydia Archer zufällig im Flugzeug kennen und entdecken eine gemeinsame Vergangenheit. Nach der Landung will sich Chuck mit seinem neugewonnenen Freund Wally telefonisch zum geplanten Treffen austauschen, doch die Verbindung bricht ab und Chuck fährt zum Wohnhaus von Wally, wo er erfährt dass sein Freund Opfer einer Gasexplosion wurde. Zurück im Hotel findet sich Chuck auf der Flucht vor Männern wieder, die ihm offensichtlich aufgelauert haben und die sich über die Gasexplosion unterhielten.

Später werden Magozzi und Gino zu einem Tatort gerufen und es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Opfer um eben jenen Chuck Spencer handelt, schon der zweite Tote. Sie beginnen die Zusammenhänge zu suchen. Als dann eine Webseite und die Aufzeichnungen einer Überwachungskamera verschwinden rufen sie die Monkeewrench Truppe zur Hilfe…

Es ist sehr spannend zu verfolgen, wie sich alle zusammen immer tiefer in den Fall wühlen. Es ist schön den Monkeewrenchs, Magozzi und Gino wieder bei der Zusammenarbeit zu folgen. Alle sind wie eine große Familie, es menschelt zwischen ihnen wieder herrlich.

Man kann froh sein, dass das Buch die Details zu The Sixth Idea unscharf lässt, denn dazu will sicher niemand einen Nachahmer erleben. Das Buch spielt in der Winter- und Vorweihnachtszeit, was die beiden Autorinnen sehr schön atmosphärisch einbringen. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas, kommt es doch zu dem ein oder anderen Lacher. Ohne zu viel zu verraten will ich sagen, dass das Buch ein sehr schönes, optimistisches und zukunftsweisendes Ende hat.

Fazit: Für Freunde der Serie ist das Buch ein MUSS.

5 von 5 Punkten

Vielen Dank an den Verlag Rowolth für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

In Minnesota fallen dicke Schneeflocken. Doch ans Weihnachtsfest denkt niemand: Zwei Menschen sind brutal ermordet worden. Am selben Tag wird ein Todkranker von der Intensivstation entführt, ein alter Mann vermisst gemeldet. Sie alle sind Nachfahren der sieben Wissenschaftler, die zur Zeit des Kalten Krieges an einem Geheimprojekt der US-Regierung arbeiteten: an einer Erfindung, die eine weltweite Katastrophe auslösen könnte. Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth wissen: Es ist an der Zeit, die Computerspezialisten der Monkeewrench-Crew einzuschalten. Schon bald müssen sie feststellen, dass die Agenten vieler Regierungen versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen …

Quelle von Cover und Covertext: Rowolth Verlag

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Meine Buch Highlights Winter Frühjahr 2018

Mit Blick auf die kommenden Neuerscheinungen freue ich mich schon besonders auf den Beginn des Jahres 2018. Beim durchforsten der ausländischen Bestenlisten und Vorschauen habe ich für Winter und Frühjahr schon einiges für mich notiert.

Wie man sehen kann, werden ganz schön viele Bücher, die im Ausland schon Lorbeeren geerntet haben, auch hier in Übersetzung erscheinen, was allerdings natürlich keine unbedingte Garantie dafür ist, dass sie einem gefallen werden. Bei mir hat es besonders der März 2018 mit sehr vielen Neuerscheinungen in sich. Da werde ich mich noch einschränken müssen.

Neben viele Thrillern habe ich in den Monaten Januar, Februar und März auch einige Liebesromane und Originale aufgelistet.

Auf welche Bücher wartet Ihr schon sehnsüchtig?

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Ein langer Weg nach Hause von Charles Martin – 1. Januar 2018

Christy Award Gewinner 2017 für das beste Buch des Jahres.

Die letzten Meter bis zum Friedhof von Antti Tuomainen – 24. Januar 2018

Das Original wird vom The Guardian und der Irish Times unter den „The best recent crime novels 2017“ aufgeführt.

Nicht ein Wort von Brad Parks – 22. Februar 2018

Wird bei KirkusReviews unter den Best Mysteries and Thrillers of 2017 gelistet.

Seht, was ich getan habe von Sarah Schmidt – 1. Februar 2018

Bei Deadgood und Bookbub als best Fiction/Psychothriller 2017 erwähnt.

Look for Me (D. D. Warren, Band 9) von Lisa Gardner – 6. Februar 2018

Ein ganz persönliches Highlight für mich, da ich großer Fan von Lisa Grdner bin und mich auf die Fortsetzung der D.D. Warren Serie freue.

Die bittere Gabe von Ellen Marie Wiseman – 1. Februar 2018

Dieser Historische Roman hat bei All About Romance die sehr gute Bewertung A Subtle erhalten.

Projekt Chimera: Roman (SIGMA Force, Band 10) von James Rollins – 19. Februar 2018

Ein Highlicht für meinen Mann, der absoluter Fan der Serie ist.

NACHTWILD von Gin Phillips – 29. März 2018

Dieser Thriller wird von KirkusReviews, der NYTimes und Deadgood zu The best crime novels of 2017 gezählt.

Bewahren Sie Ruhe von Maile Meloy – 12. März 2018

Wird von der Irish Times bei The best crime novels of 2017 gelistet.

Die Morde von Pye Hall von Anthony Horowitz – 12. März 2018

Deadgood: The best crime novels of 2017.

Dein Leben gegen meins von Liv Constantine – 5. März 2018

18 New Fall Books Recommended by Librarians, Bookbub: 18 of the Biggest Psychological Thrillers of 2017.

Burn Bright von Patricia Briggs An Alpha and Omega Novel – 8. März 2018

Hier handelt es sich wieder um ein persönliches Highlight, denn ich bin großer Fan von Patricia Briggs und ihrer Werwolf Serien.

The Broken Girls von Simone St. James – 20. März 2018

Wieder ein neuer, schön gruseliger Spannunsgroman dieser tollen Autorin.

Das Motel der vergessenen Träume von Katie Ganshert – 1. März 2018

Christy Award Finalist 2016

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Januar 2018: Liebesroman Neuerscheinungen

Für den Start ins neue Jahr konnten mich drei christliche Liebesromane ansprechen. Irgendwie habe ich dieses Jahr dieses Genre für mich entdeckt. Das ist zum einen das neue Buch von Tamera Alexander „Wer sein Herz riskiert“. Der Roman „Ein Schreibtisch voller Träume“ von Rachel Hauck und von Charles Martin das neue Buch „Ein langer Weg nach Hause“, das beim Christy Award des vergangenen Jahres zum besten Buch gewählt wurde. OT: Long way gone.

Interessiert wäre ich durchaus auch an „Tochter der Highlands“ von Anna Bernstein. Hach, ein schöner Liebesroman in den Highlands wäre doch auch noch mal was! Aber da warte ich lieber die ersten Kritiken ab.

Hier nun eine Auswahl der Neuerscheinungen in diesem Bereich. Die zahlreichen Serienfortsetzungen lasse ich mal außen vor und konzentriere mich auf Einzelbände und Serienstarts.

Habt Ihr Euch schon einen Liebesroman für Januar 2018 vorgemerkt?

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Wer sein Herz riskiert von Tamera Alexander – 1. Januar 2018

Ein Schreibtisch voller Träume von Rachel Hauck – 3. Januar 2018

Ein langer Weg nach Hause von Charles Martin – 1. Januar 2018

Eine Liebe im Outback von Alissa Callen – 26. Januar 2018

Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen von Anna Paulsen – 9. Januar 2018

Mein Geheimnis bist du von Claire Contreras – 2. Januar 2018

Zu Hause wartet das Glück von Agnès Ledig – 12. Januar 2018

Tochter der Highlands von Anna Bernstein – 26. Januar 2018

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Januar 2018: Krimi und Thriller Neuerscheinungen

Hier eine Auswahl der Krimi und Thriller Neuerscheinungen für den Monat Januar 2018. Für mich selber haben mich diesen Monat zwei Bücher besonders angesprochen.
„Die letzten Meter bis zum Friedhof“ von Antti Tuomainen. Mir ist das Buch aufgefallen, da es im Original vom The Guardian und der Irish Times unter den „The best recent crime novels 2017“ aufgeführt wurde.

Mit „Tödliche Sehnsucht“ erscheint ein weiterer Thriller von Sandra Brown. Da ich Fan bin und mich von ihr immer gut unterhalten fühle und das Buch im Original gute Rezensionen erhalten hat, werde ich mir auch dieses Buch zulegen. OT: Friction.

Da ich sonst noch einen ganzen Stapel ungelesener Bücher (SUB) hier liegen habe, bin ich auch diesen Monat nicht weiter auf die Suche gegangen, sprich ich habe mich beim Stöbern selber stark zurück genommen. Aber das muss Euch ja nicht aufhalten.

Ich finde diesen Monat erscheint wieder eine ganz schöne Mischung unterschiedlichster Thriller und Krimis. Was habt Ihr Euch für Januar schon so vorgemerkt?

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Die letzten Meter bis zum Friedhof von Antti Tuomainen – 24. Januar 2018

Tödliche Sehnsucht von Sandra Brown – 9. Januar 2018

You will pay – Tödliche Botschaft von Lisa Jackson – 12. Januar 2018

Die Namen der Toten von Sarah Bailey – 9. Januar 2018

Stumme Wut von Michael Wood – 2. Januar 2018

Der gesetzlose Richter von Max Seeck – 15. Januar 2018

Descendent: Der Überläufer von Filip Alexanderson – 15. Januar 2018

Immer wenn du schläfst: Psychothriller von Jaye Ford – 15. Januar 2018



Wie Wölfe im Winter von Tyrell Johnson
– 2. Januar 2018

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Kochbuch Rezension: Happy Carb: Mehr Low-Carb-Lieblingsrezepte von Bettina Meiselbach

Nachdem mich das Low Carb Kochbuch „Happy Carb: Meine liebsten Low-Carb-Rezepte“ von Bettina Meiselbach schon so außerordentlich begeistern konnte, musste ich nun auch das Nachfolgebuch „Happy Carb: Mehr Low-Carb-Lieblingsrezepte“ unbedingt haben. Die gebundene Ausgabe mit 280 Seiten ist am 9. Oktober 2017 beim Systemed Verlag erschienen und wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Im Vorwort erfährt man auch von Bettina Meiselbachs Blog, den ich noch nicht kannte und dass es in diesem Buch tatsächlich 100 ganz neue Rezepte zu erkunden gibt. Man erfährt auch kurz persönliches über die Autorin und ihren eigenen Weg. Dann folgt ein Kapitel über die Veränderungen, die sie selber mit 60 kg weniger Gewicht erlebt hat. Das dritte Kapitel titelt dann: Für immer Low Carb, aber schmecken muss es. Hier wird einiges inhaltliches bzw. theoretisches zu dieser Ernährungsform bzw. Diät vorgestellt. Im nächsten Teil folgt dann Bettina Meiselbachs persönliches Happy-Carb-Prinzip mit bevorzugten Produkten und denen, die man besser meidet. Das fünfte Kapitel, genannt der kleine Low-Carb-Küchennavigator bietet dann viele praktische Küchentipps und vielfältige Infos zu diversen Zutaten. Danach stellt Bettina Meiselbach dann unter Happy Food die Hauptdarsteller in ihrer Küche vor.

Ab Seite 47 kommt dann der eigentliche Rezeptteil aufgeteilt in Frühstück, Suppen und Eintöpfe, Fleisch mit Gemüse, Fisch, Veggie, Naschereien und Knabbereien, Herzhaftes aus dem Ofenrohr und Kaffeklatsch und Kuchenbuffet.

Optisch und inhaltlich bin ich auch von diesem Buch wieder hin und weg! Es enthält sehr viele großartige neue Ideen. Bettina Meiselbachs Rezepte haben mich schon total inspiriert. Die folgenden drei Gerichte haben wir schon ausprobiert. Dazu gibt es hier auf dem Blog Bettys Welt auch die zugehörigen Kochleserunden:

Thai-Hähnchnen-Kokossuppe

Chili con Chorizo

Pesto-Hähnchen auf Röstgemüse

Man kann sich genau an die im Rezept aufgeschriebene Zubereitung halten, Schritt für Schritt, das klappt alles wie beschrieben. Zu jedem Rezept gibt es eine Portionsangabe und die entsprechenden Nährwerte. Als Nächstes werden wir das Zitronen-Tomaten-Hähnchen aus dem Römertopf testen.

Das Buch ist auch vom Aussehen toll gestaltet. Der liebevoll und fröhlich bunt gemusterte Umschlag und die dazu passende Seitengestaltung stimmen gleich positiv ein. Zu jedem Gericht gibt es eine appetitliches realitätsnahes Foto. So lecker können die Gerichte anschließend wirklich aussehen.

Fazit: Viele der Rezepte werden wir definitiv in unser Repertoire aufnehmen!

5 von 5 Punkten

Inhalt:

Weitere 150 Low-Carb-Lieblingsrezepte, die ganz laut „iss mich“ rufen.
Mehr geht nicht? Falsch gedacht, denn die Happy-Carb-Erfolgsbloggerin Bettina Meiselbach legt nach ihrem Bestseller nochmal kräftig nach und zaubert ein neues kunterbuntes Kochbuch voller kreativer Low-Carb-Rezepte.

Es wurde wieder ein wildes und buntes Sammelsurium von Low-Carb-Kreationen,
die kaum einen Wunsch offen lassen und deutlich machen, dass es mit Low Carb so gut wie keine kulinarischen Grenzen gibt. Zumindest keine, die Bettina Meiselbach nicht schon voller Glück und laut schmatzend niedergetrampelt hätte.
Low Carb ist langweilig und schmeckt nicht war gestern, denn heute gibt es Happy Carb. Bettina Meiselbach zeigt, wie Low Carb funktioniert und wie man ganz nebenbei noch lecker schlemmend Pfunde verliert. Stürzen Sie sich mit der fröhlichen Autorin ins genussvolle Happy-Carb-Abenteuer und lassen Sie es sich 150-fach schmecken.

Quelle von Cover und Covertext: systemed Verlag

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Kochleserunde: Happy Carb, Pesto-Hähnchen auf Röstgemüse

Für diese Kochleserunde haben wir nun schon als drittes Rezept aus dem Low Carb Kochbuch „Happy Carb: Mehr Low-Carb-Lieblingsrezepte“ von Bettina Meiselbach, das Pesto-Hähnchen auf Röstgemüse in den Ofen geschoben.

Man kann sich genau an die im Rezept aufgeschriebene Zubereitung halten, Schritt für Schritt, das klappt alles wie beschrieben. Eine sehr leckere und recht praktische Speise, da alles in einer Ofenform im Backofen zubereitet wird. Zucchini, Paprika, Champignons, Auberginen und Zwiebeln ergeben so eine Art Ratatouille. Ich habe noch zwei geviertelte Knoblauchzehen dazu gegeben, da es für mich zu so einem mediterranen Rezept dazu gehört.

Die Hähnchenbrust bleibt durch die Pesto-Käse-Kruste besonders saftig. Verwendet haben wir Bio Pesto Rosso vom REWE und geriebenen Emmentaler. Allerdings hätte ich mir konkretere Angaben zu der Menge der verwendeten Gewürze gewünscht. Für unseren Geschmack konnte man kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika rosenscharf, Oregano und Thymian würzen. Nur mit dem Curry war ich vorsichtig, da er für meinen Geschmack nicht so gut in die Kombination passt.

Wir haben das Gericht 35 Minuten im Ofen gelassen, das braucht es schon. Die Auberginen waren dann sogar noch etwas hart. Vielleicht sollte ich sie kleiner schneiden. Zu unserer Freude hat sich eine schöne Soße gebildet, so dass das Rezept nicht trocken ist.  Die Speise ist durch die vielen verschiedenen Gemüsefarben auch optisch ein Hingucker.

Eine tolles, einfaches Gericht, das wir definitiv in unser Repertoire aufnehmen!

4,5 von 5 Punkten

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myHome: Luna und das Goldpapierchen, oder Katzen und ihre Spielzeuge

     

Der kostbarste Besitzt für unsere Katze Luna, ist zur Zeit ihr Goldpapierchen. Eine goldglitzernde Kugel aus raschelndem Papier. Es ist einfach die zusammengeknüllte Verpackung einer Käseecke. Aber egal, dass es für uns Menschen nur Abfall ist, für die Katze ist es ein wertvolles Spielzeug.

Großes Drama hatten wir, als sich dann unser robuster Kater Linus eingemischt und das Papierchen gleich zerfetzt und zerbissen hat, da mussten wir schnell für Ersatz sorgen. Interessanterweise läuft sie der goldenen Kugel nicht nur nach, wenn wir sie werfen, sondern sie kann sich damit auch ganz alleine beschäftigen und trägt sie auch schon mal in der Wohnung umher.

So geht uns das oft, solche Dinge sind für die Katzen oft spannender und aktivierender als alles gekaufte, konstruierte Spielzeug. Also wird bei uns vieles generell mal als Spielzeug ausprobiert. Einfach solche Verpackungsreste, Papiere, Folien mal knüddeln und den Katzen werfen und schwups hat man ein tolles Jagdspiel. Prima gehen auch Korken, gesammelte Kastanien, Eicheln oder Haselnüsse. Alles was rollt und springt. Auch alle Sorten Packbänder und Kordeln sind beliebt und können zum Nachlaufen genutzt werden, wenn man mit ihnen durch die Wohnung saust.

Gekauft haben wir schon Spielangeln oder eine Kugelbahn, die haben aber unsere Katzen wenig interessiert. Auch Dinge mit Glöckchen drin sind völlig out. Was unsere Luna immer gerne mag sind auch Flummies, aber die sind auch genauso schnell im Nirwana verschwunden, wie ich sie austeilen kann. Irgendwo muss es einen Planeten geben, wo die hin beamen, aber wiederfinden kann ich sie im Haus kaum. Daher gehe ich damit eher sparsam um.

Zu Weihnachten gibt es für die Katzen bei uns eigentlich nichts Spezielles. Aber im Augenblick fragen ich mich noch, ob ich ihnen noch mal ein frisches Catnip Spielzeug gönnen soll. Manchmal kann sie das besonders beeindrucken. Aber ich habe auch mal das Spray zum Nacharbeiten gekauft, das fanden sie aber nicht so animierend. Also mal schauen, ob ich vor den Feiertagen noch in den Tierfutterladen komme…

     

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Haus und Garten: Über die Sicht zum Nachbarn, einen neuen Couchtisch und ein Regal

In den letzten Tagen sind unsere Nachbarn mit der Carportanlage an unserer Grenze fertig geworden. Es wechseln sich Gabionen mit Holzverkleidung ab. Wir finden, es ist ganz ansehnlich geworden. Wir hatten ja mit einer tristen großen Garagenwand gerechnet, da haben wir es jetzt eindeutig besser angetroffen. Das Holz finde ich noch etwas hell, aber das gibt sich bestimmt noch.

Außerdem haben wir mit den sehr netten Nachbarn aushandeln können, dass wir die Seite auch mit Kletterpflanzen begrünen dürfen. Das habe ich mir schon mein ganzes Leben als Hobby Gärtnerin gewünscht. Entsprechend habe ich auch schon vorher im Herbst noch eine Clematis, eine Kletterhortensie und einen Winterjasmin gesetzt. Jetzt ist noch Platz für eine weitere Kletterpflanze. Ich habe mit einem Blauregen geliebäugelt, aber jetzt gelesen, dass die doch sehr mächtig werden, das passt dann vielleicht nicht so ganz. Ich werde mich da also über den Winter noch weiter schlau machen, was es noch so an Schlingpflanzen gibt. Oder habt Ihr Tipps?

Im Haus sind wir auch noch ein Stück weiter gekommen. Im vierten Anlauf haben wir endlich einen Couchtisch im industrial Look gefunden, der uns gefällt und der auch nicht schon beschädigt oder mit Produktionsfehlern angekommen ist. Fündig wurden wir bei Westwing. Kurz darauf haben wir dann auch noch das massive Regal über dem Fernseher angebracht und sind jetzt mit diesem Teil endgültig fertig und sehr zufrieden!

Jetzt haben wir noch eine Lampe und diverse Regale aufzuhängen und dann folgen noch viele Bilder und Kalender.

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Tag: How I read / Wie ich lese

Diesen Tag habe ich bei Corlys Lesewelt entdeckt und möchte die Fragen auch gerne beantworten.

Wie bist du ursprünglich zum Lesen gekommen?
In meinem Leben gab es nach meiner eigenen Erinnerung schon IMMER Bücher, von ganz klein an. Bei uns wurde dank meiner Eltern viel vorgelesen und auch wenn es nicht viel Geld gab, aber Zugang zu Büchern zum Beispiel über die Pfarrbibliothek gab es immer.

Hat sich dein Buchgeschmack geändert, als du älter wurdest?
Von Fantasy und Krimis hin zu reinen Liebesromanen und dann wieder seit zwei Jahren auch zurück zu Krimis und Thrillern. Fantasy gehen nur noch ganz spezielle Bücher und Serien wie von Anne Bishop oder Patricia Briggs.

Wie erfährst du von neuen Büchern, die du lesen möchtest?
Ich orientiere mich da sehr an Blogs und Veröffentlichungen im amerikanischen Raum wie Romantic Times, AllAboutRomace, Publishers Weekly usw. und für deutsche Bücher natürlich aus den Vorschauen, die ich immer eifrig durchforste.

Wie oft kaufst du Bücher?
Bei mir ziehen quasi ständig neue Bücher ein, ob nun selbst erworben oder als Leseexemplar. Was ich so an Büchern weg lese im Monat (ca. 6) muss auch ersetzt werden. Ich brauche einen gut sortierten SUB für alle Lebenslagen.

Wie kamst du dazu, Buchrezensionen zu schreiben?
Erst letztes Jahr, nachdem ich mit meinem Blog gestartet bin. Geplant war das gar nicht. Ich habe mich viele Jahre strikt geweigert Rezensionen zu schreiben, um nicht meine Lesezeit zu „verschwenden“. Aber dann ist plötzlich der Knoten geplatzt und es macht mir Freude. Irgendwie erlebe ich die Bücher dann auch intensiver.

Wie reagierst du, wenn du das Ende eines Buches nicht magst?
Mürrisch. Das kann mir schon die Laune verderben.

Wie oft blätterst du heimlich zur letzten Seite um zu sehen, ob es ein Happy End gibt?
Gar nicht. Ich kaufe Liebesromane nur, wenn sie garantiert ein Happy End haben, bei Krimis oder Thrillern kann man das ja so nicht sagen. Aber da bevorzuge ich es, wenn der Fall komplett geklärt wird und die Guten gewinnen.

Brauchst du Stille zum Lesen, oder kann nebenher Musik, der Fernseher oder Sonstiges laufen?
Nein, ich brauche absolute Stille, da bin ich sehr empfindlich.

Und das wars auch schon wieder von mir. Wie würdet ihr die Fragen beantworten?

Ich tagge niemanden. Fühlt euch einfach getaggt.

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Mittendrin Mittwoch: Ich bin nicht tot von Anne Frasier

Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Eine Aktion von elizzi91

In welchem Buch liest du gerade?

Zur Zeit lese ich den Thriller „Ich bin nicht tot“ von Anne Frasier. Im Juli dieses Jahres gewann das Buch im Original den International Thriller Writers’ 2017 Thriller Award for Best Paperback Original Novel. Da ich mich immer freue, wenn solche Bücher hier zeitnah in Übersetzung erscheinen, musste ich sofort zuschlagen. Jude und Uriah sind definitiv zwei sehr außergewöhnliche Hauptfiguren, die in der Vergangenheit viel durchmachen mussten. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden Ermittlern und dem Fall weitergehen wird.

Wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Seite 165:

Die Dunkelheit brach herein, als Jude vor dem Haus, in dem die Leiche lag, auf ihr Motorrad stieg. Als sie nach ihrem Helm griff vibrierte ihr Telefon in der Tasche. Uriah und Grant waren immer noch im Keller. Weil die beiden Männer sie eben erst davon überzeugt hatten, nach Hause zu fahren, schloss sie aus, dass einer von ihnen ihr jetzt eine SMS schreiben würde. Sie schaute aufs Display: Lola Holt.

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Thriller Neuzugang: The Child von Fiona Barton

Diesen Monat zieht bei mir nur noch ein weiterer Thriller ein. „The Child: Du kannst die Vergangenheit begraben, aber die Wahrheit lebt weiter“ von Fiona Barton. Das Buch mit 480 Seiten wird am 15. Dezember 2017 im Verlag Wunderlich erscheinen. Aufgefallen ist es mir im Juni, als es bei AllAboutRomance mit der Bewertung A- Stubtle eine sehr gute Rezension bekam. Es soll ein intelligenter und spannender Psychothriller mit vielen überraschenden Aufdeckungen sein und eine sehr überzeugende weibliche Hauptfigur aufweisen.

AllAboutAomance: The Child by Fiona Barton

Inhalt:

Du kannst das Kind begraben – aber die Wahrheit lebt weiter
Es ist nur eine winzige Nachricht in der Abendzeitung: „Überreste eines Babys auf Baustelle gefunden“, unscheinbar und kaum der Rede wert.
Aber drei Frauen lässt die Notiz keine Ruhe:
Die eine erinnert sich an das schlimmste Erlebnis ihres Lebens.
Die andere hat Angst, dass ihr dunkelstes Geheimnis enthüllt wird.
Und die dritte begibt sich auf die Jagd nach der Wahrheit.
Sie wird die Geschiche des Kindes erzählen.

Quelle von Cover und Covertext: Wunderlich Verlag

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Backbuch Rezension: Anders backen zu Weihnachten von Ulli Zika

Diesmal hat meine Aufmerksamkeit das Backuch „Anders backen zu Weihnachten: Gesunde Alternativen zu Weißmehl und Haushaltszucke​r“ von Ulli Zika geweckt. Das Buch mit 132 Seiten ist im Kneipp Verlag in der Verlagsgruppe Styria erschienen.

Das Buch startet mit eine ausführlichen Einleitung über die verschiedenen Fette, Zucker- und Mehlarten und ihren Alternativen. Mit vielen Informationen zu Bestandteilen wie Schokolade, Samen, Nüssen, Kräutern und Gewürzen und das Backen mit Obst und Gemüse.

Dann folgen die eigentlichen Rezepten in den Kapiteln Klassiker neu interpretiert, Aus aller Welt, Kuchen, Torten, Muffins, Kekse, Cookies & Co. zum Verschenken und überraschenderweise auch Weihnachtliche Desserts.

Die vielfältige Rezepte werden von appetitlichen, freundlichen Fotos der Gebäckstücke begleitet. Zu den Schritt für Schritt Zubereitungsanleitungen, die verständlich und nachvollziehbar sind, gibt es noch die Zubereitungs- und Backzeiten und die Zahl der sich ergebenden Menge. Es gibt auch gut sichtbare Hinweise, ob die Rezepte zum Beispiel gluten-, laktose- oder hefefrei sind.

Besonders spannend finde ich die Verwendung von Mehlaternativen wie Kamut und Emmer, die ich mittlerweile auch bei Nudeln bevorzuge. Auf meiner Liste an bemerkenstwerten Ideen stehen Burgenländerkipferl, Apfelbrot, Gewürzschnittchen, Weihnachtsgugelhupf, Ayurvedischer Milchreis-Kuchen, Mandel-Emmer-Taler auf griechische Art, Pflaumen-Pinienkern-Muffins, Schnelle Maroni-Honigcreme mit Dinkelkeksen und Nuss- & Yogi-Teeschnittchen.

Die Rezpte sind vielfältig, schmackhaft und gut umsetzbar. Allerdings bei mancher Zutat muss ich noch schauen, wo ich sie besorgen kann.

Fazit: Tolle Ideen für ein alternatives süßes Weihnachtsfest.

4 von 5 Punkten

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Kneipp Verlag!

Inhalt:

So versüßen Sie den Advent ohne Kalorienbomben
Die Ernährungs-Expertinnen Anja Haider-Wallner und Ulli Zika haben beliebte X-Mas-Klassiker wie Vanillekipferl, Kokosbusserl, Lebkuchen und Weihnachtsstollen ohne Weißmehl und weißen Zucker neu interpretiert.
In ihren verführerischen Backrezepten kommen vollwertige Mehle aus Emmer, Einkorn, Kamut und Dinkel sowie glutenfreie Varianten aus Buchweizen, Mais oder Reis zum Einsatz. Statt mit Haushaltszucker wird mit Birken-, Vollrohr- oder Ayurvedazucker, Apfelsüße, Honig und Früchten gesüßt. Alle Rezepte sind nach Unverträglichkeiten gekennzeichnet, und selbstverständlich kommen auch Veganer nicht zu kurz.
• 60 weihnachtliche Kekse, Kuchen und Desserts plus kulinarische Geschenke
• Gewusst wie: Emmer, Einkorn, Birkenzucker & Co richtig eingesetzt
• Viele Tipps und Tricks zur Verarbeitung
• Rezepte mit Pflanzenmilch und ohne Ei für Veganer

Quelle von Cover und Covertext: Der Kneipp Verlag in der Verlagsgruppe Styria

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Montagsfrage: Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Jeden Montag wird auf dem Blog Buchfesserchen eine Frage rund ums Buch gestellt. Heute will ich mich auch beteiligen.

Ein richtiges Jahresziel setze ich mir nicht. Ich schaffe meistens um die 80 Bücher und das werden es wohl dieses Jahr auch wieder werden. Demnächst werde ich für meinen Jahresrückblick dann genau nachzählen.

Zum Glück leide ich fast gar nicht an Leseflauten *toitoitoi* und schaffe im Monat ca. 6 Bücher. Meistens komme ich neben der Arbeit am Tag ja höchstens ein bis zwei Stunden zum Lesen. Für mich soll es auch nicht in einen quantitativen Wettbewerb ausarten. Lesen soll Spaß machen und ich will die Bücher auch genießen können.

Außerdem sind ja für Bücher, die ich rezensieren möchte, nun auch noch die Notizen zwischendrin dazu gekommen, die auch ihre Zeit brauchen. Und an der abschließenden Rezension sitze ich dann auch schon mal eine ganze Zeit…

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Backbuch Rezension: Low Carb Backen von Dr. Oetker

Recht gemischte Rezensionen gibt es schon bei amazon zu dem Backbuch „Low Carb Backen“ von Dr. Oetker, das am 6. Oktober 2017 bei Dr. Oetker ein Imprint von ZS Verlag erschienen ist. Gebundene Ausgabe: 96 Seiten.

Ganz jung habe ich als Teenager bei meiner Mutter das Backen mit den guten alten Dr. Oetker Backbüchern von der Pike auf gelernt. Backen hat mir immer viel Spaß gemacht und mein Leben begleitet. Da hat es mich besonders gefreut, dass ein Backbuch von Dr. Oetker mit dem Thema Low Carb erschienen ist, denn eigentlich verträgt sich Backen nicht ohne weiteres mit der Low Carb Küche und das Fertigen von Kuchen und Gebäck nach alternativen Rezepten ist oft nicht ganz einfach.

Schon schnell musste ich dann aber kritische Stimmen bei amazon finden, dass es nicht wirkliche Low Carb Rezepte sind. Allerdings will ich mir davon die Freude am Buch nicht verderben lassen. Ja, es werden auch Zutaten wie Kokosblütenzucker, Birkenzucker (die den Blutzuckerspiegel angeblich nicht so beeinflussen) oder Rohrohrzucker verwendet, aber für mich bedeutet Low Carb halt auch nicht No Carb. Wir wollen das Thema nicht übertreiben und leben nur teilweise danach und da kommt dieses Backbuch ganz passend. Es wird auch oft noch ein Teil normales Mehl einfach für die bessere Bindung verwendet.

Das Buch ist in die Kapitel Fruchtige Kuchen, Klassiker, Torten-Träume, Minis & Kleingebäck und Brot, Brötchen & Herzhaftes unterteilt. Ganz zum Schluss kommen dann noch einige grundsätzliche, aufklärende Seiten zum Thema „Low-Carb-Backfreude: Naschen ohne Reue“, die am Anfang des Buches sinnvoller platziert gewesen wären. Hier werden die vielen verschiedenen Mehle, Zuckerstoffe und Bindemittel sehr informativ vermittelt.

Die einzelnen Rezepte sind auf Doppelseiten dargestellt. Es gibt viele freundliche und appetitliche Fotos der Gebäckstücke. Die Beschreibungen sind Schritt für Schritt übersichtlich und verständlich und mit Geling-Garantie, sprich sie wurden vorher im Team getestet. Es gibt Angaben zur benötigten Zubereitungs- und Backzeit, zur Anzahl der Stücke, die sich ergeben und zu den Nährwerten.

Besonders gefallen haben mir Anregungen wie Feiner Apfel-Sanddorn-Kuchen, Zetschenkuchen mit Streuseln, Johannisbeer-Cheesecake, Chocolat Brownies mit Erdnüssen, Chocolate-Chips-Orangen-Cookies, Möhren-Cheddar-Muffins, Hefeteig für Pizza Espagnole mit Chorizo und Oliven-Tomaten-Focaccia. Mit den zum Teil etwas ausgefallenen Zutaten muss ich mich noch auseinandersetzen und schauen, wo ich sie so besorgen kann. Ich freue mich definitiv auf weitere Backexperimente mit diesem Buch.

Fazit: Vielleicht nicht wirklich Low Crab, aber trotzdem ideenreich und schmackhaft.

4 von 5 Punkten

Inhalt:

Naschen erlaubt! Beliebte Back-Klassiker wie Marmor-Gugelhupf, Schwarzwälder Kirschtorte, Maulwurf-Torte, Brownies, Waffeln und Cookies gibt es jetzt auch in der genussvollen Low-Carb-Variante. Das Dr. Oetker Low Carb Backbuch versammelt die 40 besten Low Carb Back-Rezepte von süß bis herzhaft. Herrlich lecker und trotzdem weniger süß!
Wie das geht? Statt mit klassischen Zutaten wie weißem Zucker und Weizenmehl werden die Rezepte einfach abgewandelt. Die Low Carb Varianten beliebter Klassiker werden mit alternativen Zutaten gebacken: Statt Weizenmehl wird zum Beispiel Mandel- oder Kichererbsenmehl verwendet und statt Zucker lieber Erythrit oder Birkenzucker. Gebacken wird auch mit Gemüse, mit Nüssen, Leinsamen oder Kokosmehl. Damit ist Low-Carb-Gebäck im Geschmack übrigens oft intensiver und charaktervoller als „nur“ mit weißem Mehl Gebackenes. Und es schmeckt im Vergleich dann auch weniger süß!
Das ist Back-Glück auf die gesunde Art. Dabei kann man sich gar nicht entscheiden, was zuerst in den Ofen bzw. auf die Kaffeetafel kommen darf: Klassiker wie Apfel- und Zupfkuchen, Blechkuchen á la Bienenstich oder feine Minis wie Nussecken, Windbeutel und Kirsch-Strudel-Säckchen? Ungewöhnliches wie die Biskuitrolle mit Erdbeeren und Avocadocreme oder Schoko-Muffins mit Pastinaken? Auch Trendgebäck wie Cake-Pops und feine Torten mit Himbeer-Sahne oder die Schokomousse und die Tiramisu-Torte finden sich im Dr. Oetker Low Carb Backbuch. Und natürlich geht es auch herzhaft: Walnuss-Leinsamen-Mandel-Brot, Chia-Frischkäse-Brötchen passen gut zum Frühstück; deftige Schinken-Käse-Öhrchen oder Cheddar-Muffins sind ein toller…

Quelle von Cover und Covertext: Dr. Oetker ein Imprint von ZS Verlag

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Rezension: Kopfküche von Dr. med. Michael Nehls

Ganz gespannt habe ich das neue Sach- und Kochbuch „Kopfküche. Das Anti-Alzheimer-Kochbuch: 50 unvergessliche Rezepte gegen Alzheimer & Co.“ von Dr. med. Michael Nehls studiert. Es ist am 13. Oktober 2017 als Taschenbuch mit 208 Seiten im Systemed Verlag erschienen.

Das Buch beginnt mit einer sehr persönlichen Einleitung, aus der man erfährt, wie der Autor zu diesem Themsenkomplex gefunden hat und wie er im eigenen Leben mit dem Thema konfrontiert wurde. Dann kommen die sehr informativen und spannenden Kapitel „Alzheimer- Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“, „Ernährungsmythen, die uns krank machen“ und „Warenkunde Hirngesunder Zutaten- Was man wann essen sollte und was nicht“. Ab Seite 86 folgt dann der Teil mit den Rezepten zu Müsli, Brot, Salate, Tee, Suppen, Vorspeisen, Snacks, Hauptspeisen und Nachspeisen.

Der Dreh- und Angelpunkt von Dr. Nehls Theorie ist das wohl lebenslange Gedeihen und Wachsen des Hirnareals Hippocampus. Grundlagen dafür sind anscheinend ausreichende Bewegung, soziales Miteinander, Lebensinhalt, erholsamer Schlaf und vitalstoffreiche und schadstoffarme Ernährung, was hier im Zentrum des Buches steht. Als wichtig aufgeführt werden im Buch „Kopfküche“ der Verzicht auf Weißmehl, Milch (was mich schon persönlich sehr zum Nachdenken bringt) und billige Süßungsmittel. Interessant fand ich die Ausführungen über das Glucosefenster und die nächtliche Ketogenese. Auf der Positivliste stehen Olivenöl, Gemüse, Früchte, Nüsse und Fisch. Definitiv kann ich auch jedem nur empfehlen sein Studentenfutter selber zu machen, die Zutaten sind dann hochwertiger und kostengünstiger. Für die tägliche Fastenphase muss man aber nicht unbedingt auf das Frühstück verzichten, was für mich persönlich nicht in Farge kommt, sondern kann auch einfach zeitig zu Abend essen und dann auf spätere Naschereien verzichten. Mir fällt das leichter.

Die Fotos zu den Gerichten sind sehr appetitlich und die Zubereitung einfach und nachvollziehbar beschrieben. Es taucht manche interessante Zutat auf, die ich noch nicht so in der täglichen Küche verwende. Die Beschreibungen und Aufnahmen zu Curry-Bananen auf Wildreis, Rührei mit Kidneybohnen und gebratenen Tomaten, weiße Bohnen mit Apfel-Chutney und für den Apfel-Krümekuchen sind u.a. besonders lecker.

Nun komme auch ich auf meine eigene Betroffenheit. Meine vor 3 Jahren verstorbene Mutter war leider sehr erkrankt, was für uns alle eine schwere Zeit brachte und mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat. Daher finde ich den Ansatz über die Ernährung einen Einfluss nehmen zu können, sehr spannend und Hoffnung weckend. Allerdings beantwortet mir das Buch nicht restlos, warum es ausgerechnet meine Mutter so hart erwischt hat. Sie hatte zeitlebens tägliche Bewegung, der Speiseplan enthielt viel Obst und Gemüse und es wurde alles selbst zubereitet. Aber gefehlt hat es ihr sicher an einem sozialen Netz, gesundem Schlaf und leider hat mein Vater im eigenen Anbau auch gerne Pestizide eingesetzt.

Aber wahrscheinlich lassen sich die Ursachen für Alzheimer doch nicht ganz so einfach ableiten oder aufwiegen, vielleicht gibt es halt doch noch weitere Einflussfaktoren, die heute noch nicht ausreichend bekannt sind. Mir bleibt auch noch die Frage nach der Regenerationsfähigkeit bzw. die Widerstandskraft des Hippocampus. Wie beeinflusst die Lebensweise der ersten Lebensjahrzehnte bzw. wie entscheidend sind dann die letzten Jahre des Alterns, wenn Bewegungsfähigkeit, soziale Kontakt und gesunde Ernährung nachlassen?

Auch wenn wir ja bereits überwiegend selbst und frisch mit Bioprodukten kochen, enthielt das Buch noch einige Anregungen für mich und hat mein Nachdenken über das Thema weiter befördert und lässt mich die Hoffnung nicht aufgeben.

Fazit: Interessant, spannend und mit reichlich neuen Anregungen für die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Alzheimer.

4,5 von 5 Punkten

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Systemed Verlag!

Inhalt:

Das Vergessen im Alter ist keine Einbahnstraße: Immer deutlicher wird, dass Lebensstilfaktoren – und hier ganz besonders die Ernährung – die Entstehung und die Entwicklung der Demenzerkrankungen entscheidend beeinflussen. Wie sonst könnten Menschen im ländlichen Japan bei guter geistiger Leistungsfähigkeit oft überdurchschnittlich alt werden?

Michael Nehls, Bestsellerautor, Arzt, Molekulargenetiker und Ausdauer-Leistungssportler forscht seit vielen Jahren zu diesem Generationen bewegenden Thema. Seine Erkenntnis: Alzheimer ist eine heilbare Mangelkrankheit! Er veröffentlichte dazu mehrere Bestseller, die Ernährung als Schlüssel zu Prävention und Heilung klar positionieren.

Mit seinem Familienrezeptbuch bringt er seine wissenschaftlichen Ergebnisse direkt auf den Tisch vieler Menschen, die ihre Zukunft in die Hand nehmen möchten. Unterhaltsam und menschlich geschrieben, hoch informativ, spannend zu lesen und dabei einfach nachzukochen – Alzheimer ist kein unausweichliches Schicksal!

Quelle von Cover und Covertext: Systemed Verlag

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Rezension: 365 Gärten: Ratgeber und Tagebuch fürs ganze Jahr von Gisela Keil

         

Zufällig wurde ich auf diesen tollen Ratgeber für Gartenfreunde aufmerksam, der auch als Tagebuch dient. Die gebundene Ausgabe von „365 Gärten: Ratgeber und Tagebuch fürs ganze Jahr“ mit gigantischen (und schweren) 744 Seiten ist am 30. Oktober 2017 bei der Deutsche Verlags-Anstalt erschienen. Autorin ist Gisela Keil, die Fotos sind von Jürgen Becker.

Für jeden Tag des Jahres gibt es eine eigene Doppelseite. Links befinden sich ganz aktuelle Tipps für den Garten und seine Gestaltung, zu Pflanzen und ihrer Pflege. Sehr interessant sind zum Beispiel die Ausführungen zum Schlaf der Pflanzen und Bäume, Tipps zum frühen Schnitte der Johannis- und Stachelbeeren, zum Gießen im Winter, Gruppen von kleinen Vorfrühlingsblühern, Standorten für Blauregen und vielem mehr. Daneben gibt es ein Feld für tägliche eigene handschriftliche Eintragungen.

Rechts gibt es dann zu jeden Tag ein saisonal passendes Gartenbild mit einigen passenden Sätzen dazu. Fotos von Beeten, Pflanzen, Arrangements und Blüten im Wandel der Jahreszeiten. Sie zeigen viele verschiedene Farben und Formen. Es sind wunderschöne, freundliche und inspirierende Aufnahmen, die jedem Gartenliebhaber das Herz aufgehen lassen. Man kann vielfältige neue Pflanzen und Gestaltungsideen für den eigenen Garten finden. Besonders gefallen haben mir gleich der 1. Januar mit seinem verschneiten Garten, die Nahaufnahme eines gefüllten Schneeglöckchens zum Valentinstag, der Landschaftsgarten vom 9. März oder der Nutzgarten am 4. Mai. Die Liste lässt sich ewig fortsetzen…

Am Ende des Buches gibt es auf einigen Seiten noch eine sehr praktische Übersicht über alle Tage und ihre Tipps und Themen.

Wir werden diesen immerwährenden Kalender mit einem Kochbuchständer auf einer schönen Kommode aufstellen und ihn jeden Tag gemeinsam weiter blättern. Wir freuen uns schon auf den Beginn des Jahres 2018!

Fazit: Ein MUSS für Gartenliebhaber. Eine tolle Geschenkidee!

5 von 5 Punkten

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an das Bloggerportal und die Deutsche Verlags-Anstalt.

       

Inhalt:

Der Nachfolger des Dauersellers – mit komplett neuen Bildern, neuen Texten und im neuen, modernen Format! Jeder Tag ein neuer Garten. Lassen Sie sich mitnehmen auf einen täglich neuen Spaziergang durch immer wieder andere Gärten. Tag für Tag zeigt dieses Buch nicht nur inspirierende Gartengestaltungen, Pflanzenkombinationen und einfach schöne Blütenbilder, die das Herz jedes Hobbygärtners erfreuen, sondern liefert dazu auch viele praktische Tipps, passend zum jeweiligen Tag und der Saison. Ein immerwährender Gartenkalender, der jeden Tag aufs Neue Lust auf das wunderschöne Hobby des eigenen Gartens macht.

Quelle von Cover und Covertext: Deutsche Verlags-Anstalt

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Rezension: Weihnachten mit dir von Debbie Johnson

Nicht ganz so begeistern konnte mich der Liebesroman „Weihnachten mit dir“ von Debbie Johnson. Das Taschenbuch ist am 9. Oktober 2017 mit 272 Seiten im Heyne Verlag erschienen. Originaltitel: Christmas at the Comfort Food Cafe.

In den ersten Kapiteln erfährt man in einigen witzigen Rückblicken auf mehrere vergangene Weihnachtsfeste, warum Becca, Lauras zwei Jahre jüngere Schwester aus dem Buch „Frühstück mit Meerblick“ Weihnachten schon seit Kindesbeinen an hasst. Sie war im Gegensatz zu Laura kein Sonnenschein. Ihre Kindheit bestand aus Tobsuchstsanfällen, darin zu fluchen, Menschen anzuknurren oder zu attackieren. Trotzdem haben sie ihre Eltern geliebt. Sie war nach außen hin abscheulich, besaß aber einen inneren Ehernkodex. Sie hat keine Tiere gequält, jemanden schikaniert oder gestohlen. Als sie älter wurde ging die Selbstzerstörung dann mit Alkohol, Drogen und Männern weiter. Aber die schwerste Zeit kam für die Familie vor einigen Jahren dann, als Lauras Mann und Jungendliebe plötzlich durch einen Unfall starb und sie mit zwei jungen Kindern alleine zurück blieb. Für die ganze Familie begann dann eine Zeit in der Hölle, denn Laura so leiden zu sehen, quälte sie alle. Aber dann ging es aufwärts, als Laura in Dorset in der Gemeinschaft um das Comfort Food Café ein neues Leben mit Matt fand. Becca kann sich selber nicht recht verstehen, dass sie nun nach einer Einladung ihrer Schwester ausgerechnet zum Weihnachtsfest tatsächlich auf dem Weg nach Dorset ist. Aber sie liebt ihre Schwester eben über alles.

Damit sich die Familie in dem Monat nicht zu sehr auf der Pelle sitzt, wird Becca in Cheries Appartment im Comfort Food Café untergebracht und auch gleich eine kleine Willkommensparty veranstaltet. Becca kennt die meisten Personen schon aus all den Nachrichten und Fotos ihrer Schwester und steht ihnen nun persönlich gegenüber. Sofort versucht Laura sie wieder mit dem Surflehrer Sam zu verkuppeln, auch gegen ihre vehementen Proteste. Becca ist gerade gar nicht auf Männerfang, auch wenn sie schon sofort ein Kribbeln bei der ersten Begegnung mit Sam verspürt.

Die folgenden Wochen lernen sie sich besser kennen und Becca lernt, sich den Menschen zu öffnen und entdeckt ein rührselige Seite an sich. Doch das Zusammenkommen ist nicht einfach, Becca trägt einiges an Balast aus ihren jungen Jahren mit sich herum. Aber sie schätzt seine Ehrlichkeit, Offenheit, seine Art mit allen herumzuflachsen und seine Hingabe für seinen Job. Nach einigem Hin und Her finden Becca und Sam aber doch glücklich zusammen.

Das Buch „Weihnachten mit dir“ von Debbie Johnson hat im letzten Drittel das anfängliche Potenzial nicht ausschöpfen können. Dabei waren die Ansätze zunächst so interessant und vielversprechend. Die Geschichte entwickelt sich gegen Ende in eine Richtung, die man leider schon zu früh erahnen kann. Der Roman ist nicht zu weihnachtlich oder gar kitschig.

Becca aus „Weihnachten mit dir“ von Debbie Johnson ist eine Figur mit ziemlichen Ecken und Kanten, aber im Verlauf der Erzählung wird sie nachvollziehbarer und sympathischer. Sam dagegen ist einfach ein Sonnyboy. Immer gute Laune, mitfühlend und fürsorglich. Es ist schön die ganzen netten Leutchen aus dem 1. Band um das Comfort Food Café „Frühstück mit Meerblick“ wieder zu treffen.

Fazit: Leider nicht ganz so gut wie der 1. Teil.

4 von 5 Punkten

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal.

Inhalt:

Becca Fletcher hat Weihnachten schon immer gehasst und sie hat gute Gründe dafür. Trotzdem hat sie es nicht geschafft, ihrer persönlichen Weihnachts-Hölle zu entkommen und ist auf dem Weg zum Comfort Food Café, um dort die Feiertage mit ihrer Schwester Laura und deren Familie zu verbringen. Becca ahnt nicht, dass Weihnachtswunder tatsächlich geschehen – wenn sie es nur zulassen kann …

Quelle von Cover und Covertext: Heyne

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Thriller Rezension: Nothing Stays Burried von P. J. Tracy

Eine gute Fortsetzung ist P. J. Tracy mit dem 8. Monkeewrench Band „Nothing Stays Burried“ gelungen. Die gebundene Ausgabe mit 320 Seiten ist am 2. November 2017 bei Penguin UK erschienen.

Die bislang im Leben vom Glück verwöhnte Tierärztin Marla findet eines Nachts auf dem Weg zur Farm ihres Vaters mitten auf der Straße eine große Mülltüte und findet darin einen blutigen Männerarm. Dann bemerkt sie, dass ein Wagen im Rückwärtsgang aus der Dunkelheit kommt und vermutet darin den Täter. In Angst um ihr Leben flüchtet sie in den Wald. Wenige Stunden später wird ihr Vater Walt Gustafson zur Tatstelle gerufen. Man hat den Wagen seiner vermissten Tochter leer gefunden, daneben eine große Blutlache. Die Kriminaltechniker und Sheriff Jacob, Marlas Jugendliebe, sind schon am Werk. Auch Hunde werden zur Suche eingesetzt, aber Marla bleibt verschwunden.

Leo Magozzi, Gino Rolseth, die Leute von Monkeewrench und die im sechsten Monat schwangere Grace MacBride sind ganz verstrickt in die Vobereitungen für die Ankunft des neuen Erdenbürgers. Kinderzimmer werden eingerichtet und Krippen aufgebaut. Um bei der Suche nach der seit zwei Monaten verschwundenen Marla zu helfen, brechen die Monkeewrenchs nach Minnesota auf. Die damaligen Untersuchungen haben ergeben, dass das gefundene Blut von einem bekannten Schwerverbrecher war, den man aber seit dem noch nicht auffinden konnte.

Leo und Gino habe brandaktuell mit dem Mord einer jungen Mutter zu tun, der sich als erneute Tat eines Serienkillers heraus stellt. Dieser hat bei den Opfern Spielkarten hinterlassen, diese trägt die vier. Aber wo sind dann seit dem ersten Opfer im letzten Jahr die Leichen zwei und drei geblieben?

Derweil spioniert Cassie Miller, Verkäuferin bei Global Foods, aufgrund seltsamer Vorkommnisse, dem Marktleiter nach. Als es dem Geschäft immer schlechter ging hat er mit illegalen Nebengeschäften begonnen. Doch dann fällt sie mit ihrer Neugier auf…

Weitere Morde folgen dann in schneller Abfolge und plötzlich steht auch noch das FBI auf der Matte. Es zeigen sich unerwartete Verbindungen zu mexikanischen Drogenkartellen. Ein weiteres Opfer, dessen Identität überrascht, führt zu unerwarteter Unterstützung aus den Reihen der Medien. Die Situation für den Killer spitzt sich zu und die Geschichte nimmt kräftig Fahrt auf.

Mitten in einem heftigen Sturm mit Tornados spitzt sich die Suche nach dem Serienkiller dramatisch, gruselig und makaber zu und strebt dem großen Finale entgegen. Aber diesmal kommen die Ermittler mit guter alter Polizeiarbeit weiter, als die Monkeewrenchs mit ihrer Beast genannten Software. Es kommt zu einem guten Ende.

Zunächst wirkt die Geschichte von „Nothing Stays Burried“ etwas zusammengesetzt und kann nicht ganz so fesseln wie der Vorgänger von PJ Tracy, aber dann gewinnt sie an Spannung und Dynamik. Es ist sympathisch und menschlich Leo und Grace in ihren neuen verantwortungsvollen Rollen als zukünftige Eltern zu erleben.

Fazit: Wie ein Besuch bei lieben Freunden.

4,5 von 5 Punkten

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Netgalley und Penguin UK.

Inhalt:

There’s a search for a missing girl, and another for a serial killer: death holds all the cards . . .
When Marla Gustafson vanishes on her way to her father’s farm, her car left empty on the side of an isolated country road, even Grace MacBride and her eccentric team of analysts are baffled.
Meanwhile in Minneapolis, homicide detectives Gino and Magozzi have a serial killer on their hands – two women murdered in cruelly similar fashion, with playing cards left on the bodies. But one card is an ace, the other is a four – it seems the killer is already two murders ahead.
With both teams stumped, it slowly becomes clear the evidence is inexplicably entangled. And they have little time to unravel the threads: a twisted killer is intent on playing out the deck…

Quelle von Cover und Covertext: Pengui UK

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Kochleserunde: Happy Carb, Chili con Chorizo

Nachdem mich das Low Carb Kochbuch „Happy Carb: Meine liebsten Low-Carb-Rezepte“ von Bettina Meiselbach schon so außerordentlich begeistern konnte, musste ich nun auch das Nachfolgebuch „Happy Carb: Mehr Low-Carb-Lieblingsrezepte“ unbedingt haben. Die gebundene Ausgabe mit 280 Seiten ist am 9. Oktober 2017 beim Systemed Verlag erschienen und wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Optisch und inhaltlich bin ich auch von diesem Buch wieder hin und weg! Es enthält sehr viele großartige neue Ideen. Bettina Meiselbachs Rezepte haben mich schon total inspiriert. Als zweites Rezept haben wir nun gestern das Chili con Chorizo gekocht.

Man kann sich genau an die im Rezept aufgeschriebene Zubereitung halten, Schritt für Schritt, das klappt alles wie beschrieben. Eine recht schnelle und schmackhafte Speise. Ich wäre wohl nicht auf die Idee gekommen Kokosmilch, Brechbohnen und Paprika zu der Chorizo zu kombinieren. Das finde ich recht exotisch, aber da bislang alle Rezepte aus den beiden Kochbüchern fantastisch geschmeckt haben, ist das Vertrauen in Bettina Meiselbach gewachsen und wir haben uns einfach ran getraut. Mit der roten Curry-Paste und dem Paprika Rosenscharf war das ganz schön scharf, aber noch ganz in Ordnung. Man kann mit diesen beiden Zutaten den Schärfegrad sehr gut selber bestimmen. Die angegebene Flüssigkeitsmenge war genau richtig, es soll ja keine Suppe werden. Eine zusätzliche Bindung mit Johannisbrotkernmehl war bei uns gar nicht nötig. Die Mengenangabe ist für 4 Portionen auch passend. Das Gericht ist durch die vielen verschiedenen Gemüsefarben auch optisch ein Hingucker.

Eine tolles, scharfes Chili mit einer ganz erfrischend neuen Geschmacksnote. Das Rezept werden wir definitiv in unser Repertoire aufnehmen!

5 von 5 Punkten

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Liebesroman Rezension: Verliebt bis über alle Sterne von Susan Elizabeth Phillips

Rundum gelungen ist der Liebesroman „Verliebt bis über alle Sterne“ von Susan Elizabeth Phillips. Es ist der 8. Band der Chicago-Stars-Romane, kann aber problemlos als standalone gelesen werden. Das Taschenbuch mit 480 Seiten ist am 16. Oktober 2017 bei Blanvalet erschienen. Originaltitel: First Star I See Tonight.

Auf seinen Joggingrunden bemerkt Cooper Graham, Ex-Quarterback der Chicago Stars, dass er von einer nicht wirklich unauffälligen Frau in wechselnder Verkleidung beobachtet wird. Piper Dove versucht sich als frisch gewaschene Detektivin. Graham ist ihre aktuelle Zielperson, der sie nun schon seit einer Woche folgt. Für eine eventuelle zukünftige Geschäftspartnerin des Prominenten soll sie ihm auf den Zahn fühlen. Die Detektei hatte schon ihr Großvater gegründet. Sie wurde von ihrem Vater weiter geführt, der aber nie wollte, dass sie einsteigt und sie daher ihrer Stiefmutter vermachte. Ihr hat sie nun das Geschäft für viel Geld abgekauft, um zu entdecken, dass die Kundenkartei nichts mehr taugt und sie zu viel von ihrem letzten Geld nur für einen Namen ausgegeben hat.

Zunächst kommt Cooper etwas unsympathisch rüber, er wirkt sehr von sich eingenommen und auf sich zentriert. Arrogant und anspruchsvoll. Von der Frauenwelt wird er allgemein als der Heilige Gral der Männer gesehen und von vielen Menschen umlagert. Piper fällt bei ihren Beobachtungen schnell auf, dass seine Bodyguards unverantwortlich schlampig sind. In seinem Club ertappt und konfrontiert Graham sie. Nach einigem Hin und Her engagiert er sie dann. Sie soll die Angestellten beobachten und weitere Betrugsfälle verhindern. Da er sie erkannt hat, geht ihr der andere finanziell sehr wichtige Auftrag flöten.

Sie findet ihn arrogant und stinkend reich. Keines ihrer Gespräche verläuft je normal oder wie erwartet. Doch plötzlich und unerwartet weckt sie mit ihrer Ablehnung seiner Personen seinen Eroberungsinstinkt, aber als seine Angestellte ist sie für ihn zunächst unantastbar. Er sieht aber nicht nur ihre tollen Augen und hübschen Beine, sondern auch ihren Mumm und ihre Integrität. Sie ist unsentimental und unberechenbar. Eine Frau, die ihn nicht ernst nimmt und ihn nicht wie alle anderen unwiderstehlich findet. Sie schmeichelt ihm nicht, flirtet nicht mit ihm uns ist ihm nicht verfallen. Alles was sie anpackt, tut sie mit vollem Elan. Sie ist tough, willensstark, unerschrocken und trotzdem sehr weiblich. Piper Dove ist als Hauptfigur spontan sympathisch und zauberhaft anders.

Schnell deckt sie noch weitere Manipulationen des Personals auf, doch dann beschützt sie ihn spontan auch noch vor der körperlichen Attacke eines fremden Mannes, weil seine Bodygurads wieder mal lieber mit Frauen flirten und dadurch erneut abgelenkt sind. Die Verwicklungen beginnen dann, aber für sie ist er mehrere Ligen über ihr und kann nach ihrer Einschätzung jede gewünschte Frau haben.

Aber es bleibt nicht bei einem Vorfall und schon bald sind Piper und Graham auf der Suche nach den Bösewichten. Das Buch hat einen gewissen Suspenseanteil, der sich aber harmonisch einfügt. Allerdings für das Ende mit seinem Showdown ist er natürlich wesentlich und sehr gelungen und spannend umgesetzt. Sie haben es nicht einfach endgültig zueinander zu finden. Graham muss schon mit Tricks arbeiten um doch noch ein schönes Ende zu ermöglichen. Im Epilog gibt es dann einen Blick auf die glückliche gemeinsame Zukunft der beiden.

Das Buch „Verliebt bis über alle Sterne“ von Susan Elizabeth Phillips hat einen frischen, witzigen Ton mit einer ausgefallenen Grundidee. Wie kommt man auf Vergleiche wie: Sein dichtes Haar, das die Farbe von verbranntem Toast, der mit Honig geträufelt war? Mir ist auch sehr positiv aufgefallen, dass Piper und Graham nicht, von der Lust überwältigt, gleich übereinander herfallen, wie es in so vielen Liebesromanen leider der Fall ist. Die Beziehung zwischen ihnen hat Zeit sich zu entwickeln.

Fazit: Wenn man extra langsam liest, damit man länger was vom Buch hat!

5 von 5 Punkten

Vielen Dank an Blanvalet und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Inhalt:

Piper Dove hat einen Traum: Sie will die beste Privatdetektivin Chicagos werden. Ihr erster Job: den früheren Star-Quarterback der Chicago Stars, Cooper Graham, beschatten. Doch dem fällt natürlich auf, dass diese nervige junge Frau ihm ständig folgt – und ist davon überhaupt nicht begeistert.

Also dreht der attraktive Mann den Spieß einfach um und engagiert Piper selbst. Leider nicht als Bodyguard, wie sie gehofft hatte. Aber wie es scheint, schwebt Cooper in Lebensgefahr, und Piper wird ihn beschützen, ob ihm das nun passt oder nicht. Bald muss auch Cooper sich eingestehen, dass ihn die furchtlose Piper nicht ganz kalt lässt …

Quelle von Cover und Covertext: Blanvalet

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Rezension: Licht in tiefer Nacht von Nora Roberts

Sehr beeindrucken konnte mich das Buch „Licht in tiefer Nacht“ von Nora Roberts. Hier folgt meine Rezension zu diesem Romantic Suspense, der als gebundene Ausgabe mit 544 Seiten am 25. September 2017 beim Verlag DIANA erschienen ist.

Das Buch startet mit einem Prolog im Jahr 1991 in West Montana. Alice Bodine ist direkt nach der super spießigen Hochzeit ihrer Schwester Maureen vor drei Jahren von zu Hause ausgerissen und hat ihre Familie unbedacht in großer Sorge zurück gelassen. Nun ist die 21-Jährige quasi mittellos und reumütig auf den Rückweg zur Familien. Als in Schnee und Eis auf der einsamen und endlosen Landstraße auch noch die Nacht hereinzubrechen droht, hält endlich ein Truck an. Sie kann ihr Glück kaum glauben, aber unvermittelt schlägt der Fahrer sie bewusstlos und verschleppt sie.

Dann wird die Geschichte in der Gegenwart auf der Ranch der Familie Bodine Longbow fortgesetzt. Wir lernen Maureens Familie mit Ehemann Sam und den drei großen Kindern, den Großmüttern und den Familienbetrieb kennen. Maureens Tochter Bodine, nach ihrer seit Jahrzehnten verschwundenen Tante benannt, leitet das Ferienressort. Nun kehrt ihre erste große Liebe Callen Skinner, bester Freund ihres Bruders, nach zehn Jahren in die Gegend zurück und soll Chefbereiter im angegliederten Pferdebetrieb werden. Schon bald laufen sie sich auf der Farm über die Füße und verstehen sich auf Anhieb wieder gut.

Im zweiten Handlungsstrang im Jahr 1991 wird Alice nun schon seit einem Monat in einem Kellerraum gefangen gehalten. Ihr Kerkermeister sagt, dass sie ihm nun gehört, leitet aus der Bibel ab dass die Frau den Mann Untertan sein muss und tut ihr regelmäßig Gewalt an um männliche Nachkommen zu zeugen. Sie ist ihm hilflos ausgeliefert und versucht nur noch zu überleben. Als sie später ein Mädchen auf die Welt bringt ist er nicht weiter interessiert, nach drei Tagen nimmt er ihr, trotz aller Gegenwehr das Baby weg um es zu verkaufen. Sie tobt und wütet gegen ihn, kann aber nichts ausrichten und zerbricht ein weiteres Stück.

Es herrscht ein krasser Stimmungsunterschied zwischen den beiden Erzählsträngen. Die Handlung in der Gegenwart lässt sich zunächst recht gemächlich an und führt in ein harmonisches Familienleben ein, man fragt sich wie die beiden Geschichtsverläufe zusammen führen werden. Die Geschäfte auf der Ranch und im Ressort laufen trotz Winter hervorragend und es wird noch etliches neues Personal eingestellt.

Bodine und Callen haben immer mehr miteinander zu tun und flirten dabei oft locker miteinander. Sie necken sich gerne, aber es ist auch klar dass sie seine Chefin ist. Doch dann verschwindet plötzlich Billy Jean und wird später tot aufgefunden.

Die sich langsam klärenden Zusammenhänge und Beteiligten können überraschen. Das Buch hat eine sehr spannende und emotionale zweite Hälfte. Nora Roberts entwickelt hier für Alice ein mögliches realitätsnahes Szenario, über das ich nicht zu viel verraten will. Man spürt, dass die Autorin sich mit dem Thema gründlich auseinander gesetzt haben muss. Die schreckliche Vergangenheit und was sie aus einem Menschen gemacht hat, lässt sich nicht ungeschehen machen, aber es gibt Hoffnung.

Das Buch „Licht in tiefer Nacht“ von Nora Roberts ist gekennzeichnet von bewundernswert toughen Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen und auch den schlimmsten Umständen trotzen. Bodine und Callen sind sehr sympathische Hauptfiguren, mit denen man sich identifizieren kann. Die Geschichte wird von zahlreichen überzeugenden und liebenswerten Nebenfiguren wie weiteren Familienangehörigen und Ranch- und Ressortkräften bevölkert. Nora Roberts kann mit diesem Buch an ihre alten Bestseller anknüpfen.

Es kommt zum Ende zu einem dramatischen Showdown in unerwarteter Konstellation. Im Epilog folgt dann ein hoffnungsfroher Ausblick in die Zukunft, für ein Paar das beste Chancen auf ein langes glückliches gemeinsames Leben hat.

Fazit: Außergewöhnlich hart und düster für Roberts, dafür gibt es zum Ausgleich mehrere schöne Liebesgeschichten.

5 von 5 Punkten

Vielen Dank an DIANA für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Inhalt:

Sein Lächeln war freundlich, seine Augen dunkel. Ihr größter Fehler war, ihm zu vertrauen.

Die prächtige Bodine Ranch in Montana ist seit Generationen ein familiengeführtes Gestüt. Unter der erfolgreichen Leitung der jungen Bodine Longbow wurde das Anwesen zu einem beliebten Feriendomizil ausgebaut. Doch so lange Bodine denken kann, liegt ein dunkler Schatten über diesem idyllischen Ort. Ihre Tante Alice lief mit achtzehn fort und wurde nie wieder gesehen. Was niemand von den Longbows ahnt: Alice lebt. Nicht weit von ihrer Heimat entfernt, ist sie Teil einer Familie, die sie nicht selbst gewählt hat …

»Vielschichtig, dunkel und psychologisch raffiniert – Nora Roberts in Höchstform.« Kirkus Reviews

Quelle von Cover und Covertext: DIANA Verlag

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Kochbuch Neuzugang: Kopfküche von Dr. med. Michael Nehls

Ganz neu auf meinem Kochbuch Stapel ist das Buch „Kopfküche. Das Anti-Alzheimer-Kochbuch: 50 unvergessliche Rezepte gegen Alzheimer & Co.“ von Dr. med. Michael Nehls, das am 13. Oktober 2017 als Taschenbuch mit 208 Seiten im Systemed Verlag erschienen ist.

Da es mir zur Rezension angeboten wurde, habe ich es mir vorher prüfend angeschaut. Meine vor 3 Jahren verstorbene Mutter war leider sehr betroffen, was für uns alle eine schwere Zeit brachte und mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat. Manchmal frage ich mich, ob mir da schon ein ähnliches Schicksal bevor steht…

Daher finde ich den Ansatz über die Ernährung einen Einfluss nehmen zu können, sehr spannend und Hoffnung weckend! Zudem hat das Buch schon viele sehr gute Rezensionen bei amazon bekommen.

Es interessiert mich sehr, was Dr. med. Michael Nehls uns zu dem Thema Alzheimer und Ernährung zu sagen hat. Dabei habe ich auch festgestellt, dass der Autor zu dem Themenkomplex schon einige Bücher veröffentlicht hat. Da wir ja bereits überwiegend selbst und frisch kochen, bin ich gespannt, ob es durch dieses Kochbuch noch weiteren neuen Input geben wird.

Inhalt:

Das Vergessen im Alter ist keine Einbahnstraße: Immer deutlicher wird, dass Lebensstilfaktoren – und hier ganz besonders die Ernährung – die Entstehung und die Entwicklung der Demenzerkrankungen entscheidend beeinflussen. Wie sonst könnten Menschen im ländlichen Japan bei guter geistiger Leistungsfähigkeit oft überdurchschnittlich alt werden?

Michael Nehls, Bestsellerautor, Arzt, Molekulargenetiker und Ausdauer-Leistungssportler forscht seit vielen Jahren zu diesem Generationen bewegenden Thema. Seine Erkenntnis: Alzheimer ist eine heilbare Mangelkrankheit! Er veröffentlichte dazu mehrere Bestseller, die Ernährung als Schlüssel zu Prävention und Heilung klar positionieren.

Mit seinem Familienrezeptbuch bringt er seine wissenschaftlichen Ergebnisse direkt auf den Tisch vieler Menschen, die ihre Zukunft in die Hand nehmen möchten. Unterhaltsam und menschlich geschrieben, hoch informativ, spannend zu lesen und dabei einfach nachzukochen – Alzheimer ist kein unausweichliches Schicksal!

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Dezember 2017: Krimi und Thriller Neuerscheinungen

Hier eine Auswahl der Krimi und Thriller Neuerscheinungen für den Monat Dezember 2017. Wie immer konzentriere ich mich auf die Einzelbände, muss aber diesen Monat trotzdem eine Serienfortsetzung besonders empfehlen. Am 15. Dezember 2017 erscheint bei Rowohlt mit „Cold Kill. Nichts ist je vergessen“ von P.J. Tracy der 7. Teil der Monkeewrench Reihe, der mir im Original ausgesprochen gut gefallen hat und hervorragend jetzt in die Vorweihnachtszeit passt. Ich habe es schon für meinen Mann geordert.

Für mich selber hat mich diesen Monat nur ein Buch besonders angesprochen. „The Child: Du kannst die Vergangenheit begraben, aber die Wahrheit lebt weiter“ von Fiona Barton. Mir ist das Buch aufgefallen, als es bei AllAboutRomance im Juni mit der Bewertung A- Stubtle eine sehr gute Rezension bekam. Es soll ein intelligenter und spannender Psychothriller mit vielen überraschenden Aufdeckungen sein und eine sehr überzeugende weibliche Hauptfigur aufweisen.

AllAboutAomance: The Child by Fiona Barton

Da ich sonst noch einen ganzen Stapel ungelesener Bücher (SUB) hier liegen habe, bin ich auch diesen Monat nicht weiter auf die Suche gegangen, sprich ich habe mich beim Stöbern selber stark zurück genommen. Aber das muss Euch ja nicht aufhalten.

Mit „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware erscheint eine weitere Übersetzung, die in Amerika ziemlich gehypt wurde. Aber da konnte ich mich gerade noch zurück halten und warte die ersten Kritiken ab.

Mit „The Demon Crown“ von James Rollins erscheint nun schon der 12. Band der Sigma Force Reihe, das wird besonders meinen Mann erfreuen, der auf eine weitere Übersetzung hoffen kann.

Ich finde diesen Monat erscheint wieder eine ganz schöne Mischung unterschiedlichster Thriller und Krimis. Was habt Ihr Euch für Dezember schon so vorgemerkt?

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Cold Kill. Nichts ist je vergessen von P.J. Tracy – 15. Dezember 2017

In Minnesota fallen dicke Schneeflocken. Doch ans Weihnachtsfest denkt niemand: Zwei Menschen sind brutal ermordet worden. Am selben Tag wird ein Todkranker von der Intensivstation entführt, ein alter Mann vermisst gemeldet. Sie alle sind Nachfahren der sieben Wissenschaftler, die zur Zeit des Kalten Krieges an einem Geheimprojekt der US-Regierung arbeiteten: an einer Erfindung, die eine weltweite Katastrophe auslösen könnte. Die Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth wissen: Es ist an der Zeit, die Computerspezialisten der Monkeewrench-Crew einzuschalten. Schon bald müssen sie feststellen, dass die Agenten vieler Regierungen versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen …

The Child: Du kannst die Vergangenheit begraben, aber die Wahrheit lebt weiter von Fiona Barton – 15. Dezember 2017

Es ist nur eine winzige Nachricht in der Abendzeitung: „Überreste eines Babys auf Baustelle gefunden“, unscheinbar und kaum der Rede wert.
Aber drei Frauen lässt die Notiz keine Ruhe:
Die eine erinnert sich an das schlimmste Erlebnis ihres Lebens.
Die andere hat Angst, dass ihr dunkelstes Geheimnis enthüllt wird.
Und die dritte begibt sich auf die Jagd nach der Wahrheit.
Sie wird die Geschiche des Kindes erzählen.

Woman in Cabin 10 von Ruth Ware – 27. Dezember 2017

Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?

Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

The Demon Crown von James Rollins (Sigma Force Novels, Band 12) – 5. Dezember 2017

Off the coast of Brazil, a team of scientists discovers a horror like no other, an island where all life has been eradicated, consumed, and possessed by a species beyond imagination. Before they can report their discovery, a mysterious agency attacks the group, killing them all, save one: an entomologist, an expert on venomous creatures, Professor Ken Matsui from Cornell University.
Strangest of all, this inexplicable threat traces back to a terrifying secret buried a century ago beneath the National Mall: a cache of bones preserved in amber. The artifact was hidden away by a cabal of scientists—led by Alexander Graham Bell—to protect humankind. But they dared not destroy it, for the object also holds an astonishing promise for the future: the very secret of life after death.
Yet nothing stays buried forever. An ancient horror— dormant in the marrow of those preserved bones—is free once more, nursed and developed into a weapon of incalculable strength and malignancy, ready to wreak havoc on an unsuspecting world.
To stop its spread, Commander Grayson Pierce of Sigma Force must survive a direct attack on the island of Maui. To be there first has always been the core mission of Sigma Force, a covert team forged to be America’s front line against emerging threats. But this time, even Sigma may not be able to decipher the deadly mystery, one that traces back to the founding of the Smithsonian Institution.
With each new discovery, the menace they hunt is changing, growing, spreading—adapting and surviving every attempt to stop it from reconquering a world it once ruled. And each transformation makes it stronger . . . and smarter.
Running out of time and options, Commander Grayson Pierce will be forced to make an impossible choice. To eradicate this extinction-level threat and expose those involved, he will have to join forces with Sigma’s greatest enemy—the newly resurrected Guild—even it if means sacrificing one of his own.

Hitze von Garry Disher – 1. Dezember 2017

Wyatt sondiert mal wieder die Möglichkeiten. Eine Bank wäre toll oder ein Geldtransporter. Doch soll er sich deswegen mit dreisten, jungen Idioten und
Meth-Köpfen einlassen? So groß ist seine Verzweiflung dann doch nicht, zumal ihm ein Broker in Queensland einen One-Man-Job anbietet. Ein flämisches Gemälde aus dem 16. Jahrhundert – von den Nazis während des Zweiten Weltkriegs erbeutet – sei
im Erholungsort Noosa, in der sengenden Hitze der Sunshine Coast im Haus eines Pädophilen aufgetaucht und eine israelische Auftraggeberin biete viel Geld dafür. Ganz nach Wyatts Geschmack, denn er kann den Coup in Eigenregie ausbaldowern …

Nur das Böse von Koethi Zan – 29. Dezember 2017

Die Studentin Julie Brookman wird eines Nachts an einem Bahngleis überwältigt, betäubt, in einen Van gezerrt und verschleppt. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich auf einer abgelegenen Farm in Upstate New York. Ihr Entführer hält sie für »auserwählt«, und seine Frau Cora hasst sie vom ersten Moment an. Eingesperrt in eine Kammer ohne Tageslicht, fast ohne Nahrung und seelischen und körperlichen Qualen ausgesetzt, soll Julie gebrochen werden. Aber sie fügt sich nicht in ihr Schicksal, entwickelt einen ausgeprägten Überlebenswillen und ist irgendwann bereit, alles zu tun, um ihrem Gefängnis zu entkommen. Und Cora scheint ihr der Schlüssel zurück in ein freies Leben zu sein. Denn Cora weiß selbst, was es bedeutet, ein Opfer zu sein, und ihre Vergangenheit holt sie jetzt unaufhaltsam wieder ein.

Isoliert von Åsa Avdic – 1. Dezember 2017

Ein einsames Haus auf einer menschenleeren Insel vor der schwedischen Küste. Sechs Menschen kämpfen um einen Platz im inneren Zirkel der Partei. Doch einer von ihnen ist ein Spion – Anna Francis. Ihre Aufgabe ist es, ihren eigenen Tod zu inszenieren und danach die Testpersonen aus dem Verborgenen zu beobachten und zu bewerten. Doch plötzlich stirbt die einzige Eingeweihte. Und dann der erste Kandidat … Anna steht vor einer einsamen Entscheidung: Aus dem sicheren Versteck den Täter ermitteln oder mit den anderen gegen die Gefahr kämpfen?

Manchmal lüge ich von Alice Feeney – 15. Dezember 2017

Ich heiße Amber Reynolds.
Drei Dinge sollten Sie über mich wissen:

1. Ich liege im Koma.
2. Mein Mann liebt mich nicht mehr.
3. Manchmal lüge ich.

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